Vorstand der St.-Lucas-Stiftung übergibt Spende an Diakonie-Sozialstation

Mehr Zeit für Zuwendung

Marianne Kuhn (l.) und Cirsten Möller-Bassen (r.) freuen sich über die von Claus-Dieter Winkelmann und Bettina Winkler angekündigte Spende. Foto: Ujen

Scheeßel – In den Räumen der Diakonie-Sozialstation Scheeßel-Fintel fand am Dienstagmorgen die diesjährige Spendenübergabe der St.-Lucas-Stiftung an die Geschäftsführerin Marianne Kuhn und die Pflegedienstleiterin Cirsten Möller-Bassen statt. Als Vertreter der Kirchenstiftung erläuterten die seit einem Jahr im Amt befindliche Vorsitzende Bettina Winkler sowie Rechnungsführer Claus-Dieter Winkelmann die Gründe für die Vergabe. Außerdem erklärte Winkelmann im Weiteren anhand detaillierten Zahlenmaterials, wie sich Einnahmen und Verteilung der Gelder seit der Gründung der Stiftung im Jahre 2003 gestalten.

Winkler gab ihrer Freude Ausdruck, dass sie nun schon zum zweiten Mal die schöne Aufgabe hätte, eine Summe in Höhe von 750 Euro anzukündigen, wobei es sich bereits um die insgesamt zehnte Spendenübergabe an die Sozialstation handele: „Angesichts der nach wie vor schwierigen Lage auf dem Finanzmarkt ist es heutzutage längst keine Selbstverständlichkeit mehr, Zuwendungen für Stiftungen zu generieren. Umso mehr freuen wir uns über die anhaltende Spendenbereitschaft der Scheeßeler, sodass wir weiterhin sinnvolle soziale Projekte und Einrichtungen unterstützen können.“ Darüber hinaus, ergänzte Winkelmann, sei es selbstverständlich auch künftig möglich, Anträge an die Stiftung zu stellen – für überzeugende Projekte würde man stets versuchen, eine Möglichkeit zu finden.

Das Stiftungsvermögen per 26. November würde 622 516,20 Euro betragen, dazu käme der Boni-Betrag der Landeskirche in Höhe von 22 300 Euro, also insgesamt 644 816,20 Euro. Winkelmann hob hervor, dass durch die vom 1. Juli 2017 bis 30. Juni .2019 laufende Bonifizierungsphase der Landeskirche Hannover (für je drei Euro Zuwendung gibt sie einen Euro dazu) im Dezember 2019 insgesamt 22 300 Euro an Zuschüssen zu erwarten sind. Aus den Zinserträgen 2018 in Höhe von 2 625 Euro werden in 2019 als Projekte die Diakonenstelle von Sabine Gerken in Höhe von 1 675 Euro, die Diakonie-Sozialstation in Höhe von 750 Euro und die Kinderkathedrale 2019 der Kirchengemeinde in Höhe von 200 Euro gefördert. Für nächstes Jahr plant die St.-Lucas-Stiftung die Herausgabe eines neuen Flyers sowie ein Überraschungskonzert in der Kirche.

Kuhn und Möller-Bassen erklärten, dass sie die Zuwendung sehr zu schätzen wissen: „Wir setzen sie in Zeit um: In Anbetracht der strengen Abrechnungsvorschriften durch die Pflegekassen müssen sich unsere Mitarbeiter an eng getaktete Zeitpläne halten – wenn dann plötzlich beispielsweise bei Sterbefällen oder Überforderung von Pflegenden ein akuter Gesprächsbedarf besteht, sind alle glücklich über ein paar zusätzliche Minuten ‚diakonischer Zeit‘.“  uj

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Viele tote Urlauber bei Vulkanausbruch in Neuseeland

Viele tote Urlauber bei Vulkanausbruch in Neuseeland

„Hello Abstiegskampf, my old friend“ - die Netzreaktionen zu #SVWSCP

„Hello Abstiegskampf, my old friend“ - die Netzreaktionen zu #SVWSCP

Gutachten: Berliner Mietendeckel nicht verfassungswidrig

Gutachten: Berliner Mietendeckel nicht verfassungswidrig

Hartes Ringen bei UN-Klimagipfel - Thunberg nutzt Medienhype

Hartes Ringen bei UN-Klimagipfel - Thunberg nutzt Medienhype

Meistgelesene Artikel

Der Tiger wechselt das Revier

Der Tiger wechselt das Revier

Ausschuss kippt Haushaltsentwurf

Ausschuss kippt Haushaltsentwurf

Die Gemeinden im Wachstum

Die Gemeinden im Wachstum

Für mehr Zivilcourage

Für mehr Zivilcourage

Kommentare