Zuwendung der St.-Lucas-Stiftung geht an die Diakonie-Sozialstation

Mehr Zeit für persönliche Betreuung

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Cirsten Möller-Bassen (3.v.l.), Anita Vajen und Marianne Kuhn freuen sich über die Zuwendung der Stiftung durch Karsten Müller-Scheeßel (l.) und Claus-Dieter Winkelmann.

Scheeßel - Von Hannes Ujen. „Wir freuen uns, dass wir der Diakonie-Sozialstation Scheeßel-Fintel in diesem Jahr erneut eine Zuwendung von 750 Euro machen können“, richtete Karsten Müller-Scheeßel, Vorsitzender der St.-Lucas-Stiftung, das Wort an Marianne Kuhn, Geschäftsführerin der diakonischen Einrichtung und Cirsten Möller-Bassen von der Pflegedienstleitung.

Die Stiftung, so Müller-Scheeßel, sei auf lange Zeit angelegt und so könne man auch die derzeit schlechte Zinssituation überstehen und Beträge aus frei gewordenen Anlagen überstellen. „Mit dem Geld möchten wir dazu beitragen, dass, wie auch schon in den Vorjahren, etwas mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Patienten zur Verfügung gestellt werden kann.“ Dafür bedankte sich Marianne Kuhn herzlich. Sie verstehe die jährliche Unterstützung durch die Stiftung auch als Anerkennung für die geleistete Teamarbeit.

Kuhn gab bekannt, dass die Sozialstation mit zurzeit 49 Mitarbeitern gut aufgestellt sei: „In der Tagespflege und im ambulanten Dienst sind wir mit täglich 180 bis 190 Patienten sowie zusätzlichen Tagesgästen voll ausgelastet.“ Die Zahl der Tagespflegeplätze wolle man 2018 durch bauliche Maßnahmen von jetzt zwölf auf 20 Plätze erweitern.

Anita Vajen, Mitarbeiterin der Sozialstation im Bereich der „Pflege daheim“ mit festem Patientenstamm, schilderte wie anstrengend, aber auch erfüllend die Betreuung der Patienten sei: „Es ist sehr gut, dass wir uns bei Bedarf mehr Zeit für unsere Patienten nehmen dürfen, als uns der Zeittakt vorschreibt. Das ich dann bei einer Sterbebegleitung nicht unter Zeitdruck stehen muss, wird durch die Spende und das volle Verständnis seitens der Pflegedienstleitung ermöglicht.“

Stiftungsvermögen von fast 537.000 Euro

Als gelernter Sparkassenbetriebswirt ist Claus-Dieter Winkelmann genau der richtige Mann im Amt des Rechnungsführers der St.-Lucas-Stiftung: „Es ist sehr beachtlich und erfüllt uns mit Stolz, dass wir seit der Gründung im Juni 2003 bis zum heutigen Tag ein Stiftungsvermögen von fast 537.000 Euro erreicht haben.“ 

Insgesamt 923 Einzahler, darunter allein 800 aus der Gemeinde Scheeßel, hätten dazu beigetragen. Im laufenden Jahr, so der Finanzexperte, habe man Ausschüttungen in Höhe von 7.548 Euro vornehmen können. 

Für die nächsten Jahre sei die Stiftung aufgrund langfristiger Anlagen trotz zurzeit „fast null Prozent Zinsen“ recht gut konsolidiert, denn in der Stiftung denke man in ganz anderen zeitlichen Dimensionen. „Wir hoffen aber weiterhin auf eine anhaltende Zuwendungs- und Spendenbereitschaft unserer Förderer.“

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