Drei Fragen an Catarina Lopes

Trachtenfest: „Mehr als nur ein Treffen“

Catarina Lopes ist die Leiterin der Portugiesischen Gruppe. - Foto: Heyne

Scheeßel - Bereits zum zweiten Mal ist die portugiesische „Grupo Folklórico e Etnográfico de Granja do Ulmeiro“ bei der Internationalen Trachtenbegegnung in Scheeßel zu Gast. Vor drei Jahren erstmals bei den Beekscheepern, sind die Musiker und Tänzer auch in diesem Jahr gerne der Einladung der Original Scheeßeler Trachtengruppe gefolgt. Ihre Leiterin Catarina Lopes verrät, was für sie das Besondere der Scheeßeler Trachtenbegegnungen ausmacht.

Frau Lopes, was verbinden Sie mit den Scheeßeler Trachtenfesten?

Catarina Lopes: Wir waren zum ersten Mal vor drei Jahren bei den Beekscheepers hier und so begeistert, dass es für uns keine Frage war, wiederzukommen, als wir für dieses Jahr gefragt wurden. Die Portugiesen gelten als warmherzig. Wir hatten im Gastland eine größere Distanziertheit erwartet. Aber so war es gar nicht! Es hat sich gezeigt, dass auch die Deutschen sehr warmherzig und weltoffen sind.

Welche Rolle spielt die Unterbringung in Gastfamilien?

Lopes: Das spielt eine große Rolle für uns. Alle unsere Teilnehmer sind wieder bei denselben Gastfamilien wie beim letzten Mal untergebracht, das macht den Kontakt noch enger. Man bekommt noch bessere Einblicke in den deutschen Alltag. Inzwischen haben sich auch Freundschaften gebildet. Einige Familien hatten auch in der Zwischenzeit Kontakt, einige haben sich sogar inzwischen gegenseitig privat besucht.

Wie würden Sie das Trachtenfest mit einem Wort charakterisieren?

Lopes: Regen? (lacht.) Ach nein, davon hatten wir bis jetzt ja noch gar nicht so viel. Ich würde sagen: Begegnung! Die Zeit hier ist definitiv mehr als einfach nur ein „Treffen“.

Trachtenbegegnung: Das Fest am Sonntag

Trachtenfest auf dem Meyerhof

hey

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