Verbesserung der Schulwege

Für mehr Sicherheit

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Die Gemeinde will die Schulstraße sicherer machen – in welchem Umfang, darüber muss noch die Politik entscheiden. 

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Wenn es um den Schulweg der Grundschulkinder in Scheeßel geht, sind sich viele Eltern einig: Er ist zu gefährlich. Konkret geht es um die vielbefahrene Schulstraße. Die soll nun so umgestaltet werden, dass Autofahrer zum Langsamfahren angehalten sind.

Wenn Mittwochabend im Rathaus die Mitglieder des Kernortausschusses ihre Köpfe zu dem Thema zusammenstecken, geschieht das auf Grundlage einer von der Verwaltung vorbereiteten Tischvorlage, die die Einrichtung einer Tempo-20-Zone, Senkrechtparkplätzen in Kombination mit Grünflächen sowie einen baulichen Eingriff im Einmündungsbereich zur Zevener Straße (L 130) zum Inhalt hat. Von einer Fahrradstraße, wie sie noch im vergangenen Jahr vom Planer in Betracht gezogen und von der Politik durchaus wohlwollend zur Kenntnis genommen worden war, ist mittlerweile nicht mehr die Rede. 

Tempo-30-Bereich umwandeln

Als Hauptzubringerstraße für die Baugebiete am Vareler Weg und am Helvesieker Weg, befand die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises bereits in einem mit der Gemeinde und dem Planungsbüro stattgefundenen Abstimmungsgespräch, dürfe die Schulstraße keineswegs nur von Anliegern befahren werden. Außerdem würde die Zahl der Radfahrer nur in den Spitzenstunden – also je zu Schulbeginn und -ende – die der Autofahrer übersteigen. Stattdessen soll nun, geht es nach den Vorstellungen aller Beteiligter, der bestehende Tempo-30-Bereich in Höhe des Schulgebäudes in eine 20-km/h-Zone umgewandelt werden – unter Umständen versehen mit einem Plateau oder einer Markierung an deren Beginn und Ende. Und auch ein zusätzlich Hinweisschild (Tempo 20 – Achtung Schule / Kindergarten“) könnte bald schon an der Schulstraße seinen festen Platz finden – vorausgesetzt, in der Fachausschuss-Sitzung wird sich dafür eine Mehrheit finden.

Asphaltierung wäre die teurere Variante

Ein weiteres Augenmerk richtet sich bei der Einwurfsplanung auf die Einmündung der L 130 in die Schulstraße. Zwei Überlegungen, wie auch hier der Gefahrenbereich entschärft werden kann, hat der Planer hierzu angestellt. Zum einen wäre eine aufgepflasterte Fahrbahnerhöhung durch zwei Reihen von Sinussteinen jeweils am Anfang und am Ende der Erhebung denkbar, während Variante zwei ebenfalls eine Erhöhung, dann aber mit Hilfe einer Asphaltierung, vorsieht. Letztere wird aber wohl eine Utopie bleiben – zu teuer, zu unwirksam in der Reduzierung der Geschwindigkeit, befinden die Verantwortlichen.

Eine detaillierte Erläuterung des Konzeptes wird der Planer ab 19.30 Uhr während der Sitzung Rathaus geben. Dann sollen Politiker und Zuschauer auch eine visuellen Eindruck vom Zukunftsmodell Schulstraße bekommen.

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