Kommunalwahl: Wolfgang Bassen und Reinhard Frick führen die Liste an

CDU legt sich auf Kandidaten fest

Sie werfen ihren Hut als Ratskandidaten für die CDU zum ersten Mal in den Ring (v.l.): Gemeindeverbandsvorsitzender Manfred Lieder (3.v.l.) mit René Kahlbrecht (v.l.), Günter Gerken, Marsha Jocham, Christoph Miesner, Peggy Miesner, Jannes Stellmann, Sandra Hermann und Uwe Holstein. - Foto: Warnecke

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Vier Monate vor der Kommunalwahl demonstriert die Scheeßeler CDU Geschlossenheit: Ohne eine einzige Gegenstimme haben die Mitglieder des Gemeindeverbandes am Mittwochabend im Scheeßeler Hof die Kandidatenliste für den am 11. September zu wählenden neuen Gemeinderat bestimmt. Die Union sieht sich mit einer „jungen, dynamischen Truppe“ gut aufgestellt.

Gemeindeverbandsvorsitzender Manfred Lieder leitete die Sitzung, erläuterte das Verfahren zur Aufstellung von Bewerbern bei Kommunalwahlen und begründete die vom Vorstand vorgeschlagene Liste. Berücksichtigt wurden folgende Ziele: Auf Platz eins bis sechs des Wahlvorschlages je ein Kandidat unter 30 und unter 40 Jahren, davon mindestens einer auf einem der ersten drei Plätze; außerdem unter den ersten sechs Bewerbern zwei Frauen, davon mindestens eine auf den ersten drei Plätzen.

Die Zustimmung der Mitgliedschaft fand der Vorschlag, dass sowohl der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Wolfgang Bassen (Scheeßel) als auch Fraktionschef Reinhard Frick (Hetzwege) die Liste anführen sollen. Auf den Plätzen drei bis sechs folgen Marsha Jocham, Alexander Schweiger, Manfred Lieder und Peggy Miesner (alle Scheeßel). Mit Christoph Miesner (Ostervesede), Ernst Behrens (Westeresch), Klaus-Dieter Masselink (Scheeßel), Jannes Stellmann Scheeßel) und Dirk Lange (Wittkopsbostel) wurden die Plätze sieben bis elf belegt.

Danach folgen von Platz zwölf bis 23 Sandra Hermann (Scheeßel), Norbert Fitschen (Scheeßel), Ernst-August Kröger (Bartelsdorf), Günter Bassen (Sothel), Heinfried Dittmer (Westerholz), René Kahlbrecht (Jeersdorf), Uwe Holstein (Scheeßel), Günter Gerken (Jeersdorf), Marc Buerfeind (Scheeßel), Henning Hildebrand (Scheeßel), Hans-Jürgen Conrad (Wohlsdorf) und Hermann Hilken (Abbendorf).

Bemühungen, diese Reihenfolge wenigstens punktuell zu verändern, gab es keine. In geheimer Abstimmung folgte die mit 17 stimmberechtigten Mitgliedern eher überschaubare Versammlung (unter ihr auch Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele) der Kommissionsempfehlung. Die endgültige Entscheidung über die Bewerber für den Kreistag trifft dagegen erst der am 28. Mai in Gyhum tagende Kreisparteitag der Christdemokraten. Für die Kreistagsliste als Kandidaten gesetzt sind auf den Plätzen eins bis vier Ernst Behrens (Westeresch), Alexander Schweiger, Wolfgang Bassen und Norbert Fitschen (alle Scheeßel). Ein fünfter Posten sei bislang noch vakant. Die bisherige Kreistagsabgeordnete Renate Bassen wird nach 30-jähriger politischer Karriere nicht erneut kandidieren. „Ich habe nun ein gewisses Alter erreicht, nun sollte man die jungen Leute ranlassen“, erklärte die Ostervesederin, die keinen Hehl daraus machte, dass sie sich über einen weiblichen Kandidaten für die Kreistagsliste sehr freuen würde.

Manfred Lieder betonte die Zusammensetzung der Bewerber auf ein Mandat im Gemeinderat. Die Mischung aus langjährigen Kommunalpolitikern und neuen Gesichtern auf der Liste zeige, dass die Scheeßeler CDU auch für die Zukunft gut aufgestellt sei. Jedoch sei man auch weiterhin noch dafür offen, weitere Kandidaten aufzunehmen. Eine derart harmonische Abstimmung, ganz ohne Stichwahlen wie noch vor fünf Jahren, habe er noch nicht erlebt.

„Schön wäre es natürlich, wenn alle 23 Bewerber in den Rat kämen“, meldete sich Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Conrad augenzwinkernd zu Wort. Begeistert äußerte sich der Wohlsdorfer über die hohe Anzahl junger Kandidaten. „Da behaupte noch einer, die CDU sei alt und verstaubt.“

Seine letzte Parteiveranstaltung als Bundestagsabgeordneter absolvierte Reinhard Grindel. Er bedankte sich bei den Scheeßeler Christdemokraten für „die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, in den vergangenen 14 Jahren seiner Amtszeit.

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