Lauenbrücker Landmarkt erntet trotz Regenwetter positive Resonanz

Mit Thymian aus Thüringen

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Frisches Gemüse aus der Region – ein Augenfang beim Lauenbrücker Landmarkt.

Lauenbrück - Jede Menge Mühe in die monatelange Planung gesteckt, und dann kreuzt das Wetter die schönsten Vorbereitungen – genau das passierte am Wochenende allen Veranstaltern der Region, die sich auf Petrus verlassen hatten. Zu ihnen zählten auch Katharina und Friedrich-Michael von Schiller, Organisatoren des Landmarkts, der von Freitag bis Sonntag im Landpark abgehalten wurde.

Mächtig ins Zeug gelegt hatten sich die umtriebigen Unternehmer, um den vielen hundert Besuchern, die sich nicht von Schauern schrecken ließen, auch in diesem Jahr neue Kunsthandwerkerstände und vor allem ein stimmiges Ambiente zu bieten. In diesem Jahr wurde auch das Areal am Teich einbezogen, etwa als Kulisse für Mäusebussard Thorin, dessen Besitzer, Falkner Manuel Zimdars vom Hof Ahrensmoor, den Besuchern Rede und Antwort stand und den jüngsten Besuchern die unmittelbare Tuchfühlung mit dem Tier ermöglichte.

Ebenfalls zum ersten Mal dabei: Wanderstockschnitzer Gerhard Meier aus Zeven, der seine Leidenschaft auch vor Ort vorführte: „Angefangen habe ich aus Spaß vor 15 Jahren – inzwischen sind es zirka 100 Stück jährlich!“, erklärte der Zevener mit Blick auf den stattliche Sortiment an Birken- und Vogelbeerstöcken.

Ähnlich großes Interesse zog der „Stelzenmann“ auf sich. Für seinen Walking Act im Landpark hatte er sich eine überdimensionale Schubkarre gebastelt, ein fahrendes „Eintopfmobil“ für Sonnenblumen. Dass die sich auch sehr gut auf der Nase jonglieren lassen, verzückte die Besucher ebenso wie der Angriff auf das Riechorgan: Zwischen Waffelduft und Kräutern wandelte man wie auf (Duft)-Wolken.

Ein Übriges taten die Themeninstallationen, die in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe unter Leitung von Floristin Anke Sylvester entstanden waren: Ob es sich bei den sechs im ganzen Park verteilten dekorierten Tischen um „Gesuchmacher-Tisch“ oder „Tee-Tisch“ handelte, galt es im Gewinnspiel zu erraten. Zu entdecken gab es drinnen wie draußen für jeden Geschmack etwas: Tierportraits von Hund, Huhn und Schwein von Zita Schlegel, die für ihre farbenfrohen Tierbilder in Öl oder als Aquarell auch Aufträge entgegen nahm, verschiedene Käsesorten zum Probieren vom Wasserbüffelhof Warpe im Raum Nienburg, wo die zahmen Kolosse auch geritten werden oder 46 unterschiedliche Honigsorten aus dem Münsterland.

Auch wenn das Wetter Besucher wie Akteure immer wieder zur Flucht ins Trockene zwang – die gern gesehenen Gäste des Jazztrios aus Hamburg spielten einfach vom Pavillon aus weiter –, war die Zufriedenheit allgemein hin doch groß: „Wir sind hier gut umsorgt worden“, lobte Christian Bäro von „Dudel Gewürze“ aus Thüringen die Organisation.

hey

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