Kunsthandwerkermarkt an der Scheeßeler Mühle / „Keine Dopplungen“

Ausgewählt, hochwertig und immer wieder neu

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Jutta Böhling (l.) und Birgit Müller-Scheeßel freuen sich auf neue Aussteller.

Scheeßel - „Klein, aber fein“ – unter dieses Motto stellen die Initiatoren des Kunsthandwerkermarkts in und um die Scheeßeler Mühle auch die siebte Auflage. Am Sonntag, 13. September verkaufen in den Räumlichkeiten des historischen Bauwerks insgesamt 22 Aussteller alles Mögliche von Keramik über Drechselarbeiten bis zu Kerzen, Ledertaschen oder Schmuck.

Die Auswahl der Künstler ist Jutta Böhling und Birgit Müller-Scheeßel vom Förderverein das Hauptanliegen: Gediegen soll es sein, „und nichts, was man auch auf den Märkten in der unmittelbaren Nähe sieht“, erklärt Müller-Scheeßel. Dafür sehen sich die beiden ehrenamtlichen Organisatorinnen des rund 80 Mitglieder zählenden Fördervereins das ganze Jahr auch in der weiteren Umgebung um; Verden, Moisburg oder am Kiekeberg – sogar aus Hannover reisen Aussteller an, um von 11 bis 17 Uhr ihre Waren anzubieten.

„Die Anbieter schätzen die besondere Atmosphäre und die gute Betreuung“, weiß Böhling, die am Sonntag selbst mit einem knappen Dutzend Helfern für einen reibungslosen Ablauf sorgt.

Hinter den Kulissen sind es rund 20 aktive Mitglieder, aber auch zahlreiche Nachbarn, Verwandte und Freunde, die mit Kuchenspenden für ein reichhaltiges Büfett sorgen. Denn neben den Ständen zum Stöbern soll auch das Rahmenprogramm wieder dafür sorgen, den geschichtsträchtigen Ort mit Leben zu füllen: Die Percussiongruppe der Eichenschule „Sticks’n’ Drums“ wird ebenso für einen musikalischen Rahmen sorgen wie das Duo „Pfennig-Mix“ mit Folk, Oldies und Country. Die jüngsten Besucher können sich bei Märchen, Bastelangeboten und Musik vergnügen, während ihre Eltern ausgiebig stöbern.

Neben Klassikern, wie Puppenkleidern oder Gourmet-Ölen, sind immer wieder neue Produkte, wie etwa die Spiegelkunst, zu finden, damit der „Neureiz“ erhalten bleibe. „Aussteller, die bereits drei Mal zu Gast waren, müssen erstmal pausieren“, so Müller-Scheeßel konsequent. Ihre Kriterien: „Ausgewählt, hochwertig, und jeweils nur ein Gewerk – wir wollen keine Dopplungen.“

Sie kann sich freuen, dass sich die Veranstaltung längst herumgesprochen hat. „Inzwischen bekommen wir immer mehr Anfragen von Kunsthandwerkern, sodass wir sogar eine Warteliste angelegt haben.“

Die Einnahmen aus dem Kunsthandwerkermarkt fließen in die Erweiterung der Mühle. Derzeit wird der Herford-Motor restauriert, als nächstes steht die Ausbesserung der Fußböden an. Auch wenn die Maschinen, wie der jüngst renovierte Tisch-Ausleser, an diesem Tag stillstehen müssen, die beiden Vorsitzenden des Fördervereins stehen für Führungen und technische Auskünfte bereit.

hey

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