Gitarrenheld auf dem Beeke-Kreisel lässt Hurricane-Gäste frohlocken

Ist das Kunst oder kann das weg?

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Rostdenkmal mit Rockmusiker – so wurden die Anreisenden auch in diesem Jahr begrüßt.

Scheeßel - Nein, eine Schaufenster-Aktion, wie sie 2016 von den Scheeßeler Gewerbetreibenden auf die Beine gestellt worden war, gab es auch dieses Jahr nicht.

Doch auch wenn im Kernort keine gerahmten Fotos die Blicke auf sich zogen, mit Motiven vergangener Festival-Highlights – auf Kunst im öffentlichen Raum hatten die Festivalisten trotzdem nicht verzichten müssen – und das sogar zum Nulltarif. Die Rede ist von den rostigen XXL-Stahlplatten, die seit einigen Jahren den Innenraum des Beeke-Kreisels schmücken. Ein würdiges Wahrzeichen für Scheeßel, sagen die einen, das sei ja wohl der Schrottplatz Scheeßels, die anderen. Über Kunst, das ist bekannt, lässt sich streiten. 

Von dem Gitarrenhelden, der eine der Platten ziert, und von der Gemeinde als Hommage an das Hurricane gedacht ist, sind die ortsfremden Festival-Besucher jedenfalls stark begeistert. „Schon toll, dass man hier so empfangen wird“, sagt Anreiserin Michelle Rettke, die sogleich ein Selfie mit dem stillen Musiker macht. Auch der Oldenburger Niklas Paul ist von dem Ensemble, zu dem ebenso – klar – ein Brautpaar in Tracht (für die Trachtenfeste) und ein Motorradrennfahrer (für die Sandbahnrennen auf dem Eichenring) zählen, ziemlich angetan. „Das kann ruhig bleiben, das muss nicht weg“, sagt er. 

lw

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