Nach Wassereinbrüchen: Gemeinde sieht zur Zeit keine Notwendigkeit, das Dach der großen Sporthalle rundum zu erneuern

Komplettsanierung hat keinen Vorrang

Seine besten Tage hat das Dach der Sporthalle schon lange hinter sich. - Foto: Heyne

Scheeßel - Dirk Lange, Mitglied der CDU-Fraktion, wollte es bei der jüngsten Sitzung des Schulausschusses wissen: „Wie ist beabsichtigt, künftig mit dem Dach der großen Sporthalle am Vareler Weg umzugehen?“ Bekanntlich hatte es dort in den vergangenen Jahren bei Starkregen immer mal wieder Probleme mit Wassereinbrüchen gegeben. „Ist da mal eine Komplettsanierung erforderlich oder bleibt es bei der bisherigen Strategie, immer dort zu sanieren, wo gerade das Wasser durchkommt?“, wandte sich der Ratsherr fragend an die Gemeindeverwaltung. Udo Drees, Fachbereichsleiter Gebäudewirtschaft im Rathaus, gab zu verstehen, dass eine Komplettsanierung vorerst nicht angedacht sei. „Natürlich ist es ein altes Dach, aber im Großen und Ganzen macht es noch einen guten Eindruck.“ Dies habe bei einer Begegnung auch die auf Foliendächer spezialisierte Herstellerfirma festgestellt.

Drees sprach von einer „relativ kleinen Stelle“ an einer der Lichtkuppeln, durch die das Wasser eingedrungen war, inzwischen aber repariert worden sei. „Wir haben dort eine ziemlich große Dachfläche mit 1 000 Quadratmetern und 27 Kuppeln, die viele Anschlusspunkte haben, da kann es bei den Belastungen bei Regen einfach mal passieren, dass die Naht bei einem Fensteranschluss aufgeht.“ Natürlich, führte der Verwaltungsmitarbeiter weiter aus, würden auch Foliendächer nicht ewig halten, „irgendwann steht eine Sanierung so oder so an“.

Auf die von Lange gestellte Frage, zu wann denn das geschehen solle, konnte Drees aber noch keine Auskunft geben. „Zunächst bräuchten wir dafür von der zuständigen Firma einen Kostenüberblick, den wir aber nicht vor Anfang nächsten Jahres haben werden.“ J lw

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