Kita bekommt Roller-Parcours

Für noch mehr Mobilität

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Kindergartenleitung Mechthild Göttert (l.) und Sparkassen-Vertreter Rainer Bassen (r.) durchschneiden feierlich das „rote Band” zum Rennparcours.

Westervesede - „Auf die Plätze, fertig...“: Das rote Band, das Rainer Bassen und Mechthild Göttert gerade zerschnitten haben, fällt – und ein gutes Dutzend Kinder auf Fahrrädern, Laufrädern und Rollern stürzt sich auf den rund 70 Meter langen Parcours auf dem Gelände des Kindergartens Westervesede. Das neueste Projekt, das noch mehr Bewegung an der frischen Luft für die Jüngsten verspricht, ist von dem Vertreter der Sparkasse, der Kindergartenleiterin und natürlich den Kindern selbst eingeweiht worden.

Vorausgegangen war die Feststellung im Elternrat, dass die gepflasterte Fläche für Fahrzeuge aller Art – der Kindergarten hält einen ganzen Fuhrpark von Bobbycars, Scootern, Rollern, Drei- und Laufrädern vor –, doch arg knapp bemessen sei. Die Eltern fackelten nicht lange: In Eigenleistung schufen einige Väter in einem eineinhalbtägigen Einsatz eine verdichtete und geschotterte Straße, die rund um einen Hügel führt und sich organisch in den Außenbereich einpasst. Die nötigen Mittel stellte die Sparkasse Scheeßel aus Erlösen der Sparkassenlotterie „Sparen und Gewinnen“ zur Verfügung: „Wenn es darum geht, den Kindern hier vor Ort etwas Gutes zu tun, noch dazu in Verbindung mit Bewegung draußen, sind wir sofort dabei“, erklärt Marketing-Fachmann Bassen die spontane Zusage über einen dreistelligen Betrag für Material und Minibagger. Auch die Verkehrsschilder und eine Ampel, mit denen die nötige Sicherheit im kleinen Kreisverkehr trainiert wird, werden aus diesem Topf finanziert. Göttert freut sich vor allem über die Eigeninitiative der Eltern: „So viel Eigenleistung, und das so schnell und unkompliziert: Einfach toll!“.

Mit dem Parcours, dessen Entstehen die Kinder beim Spielen hautnah miterleben konnten, setzt der Kindergarten seine Zielsetzung des Spielens an der frischen Luft weiter um. „Schon jetzt machen wir rund einmal pro Woche eine Wanderung“, so Göttert. Unlängst sei man sogar zu Fuß zum Bauernhof der Familie Bassen gegangen, „das sind mal eben sechs Kilometer!“

hey

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