„Kino in Scheeßel“ zeigt am Mittwoch wieder zwei Streifen im Scheeßeler Hof

Neues Jahr, neues Filmprogramm

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„Verstehen Sie die Béliers?“ ist gefühlsechtes Feelgood-Kino, das das Herz der Zuschauer schon nach wenigen Minuten erobert.

Scheeßel - Die Kinofilmsaison im Beeke-Ort wird fortgesetzt: Für Mittwoch, 13. Januar, lädt der Verein Kino in Scheeßel in Kooperation mit dem Mobilen Kino Niedersachsen zum ersten Leinwandvergnügen im neuen Jahr. In der Nachmittagsvorstellung wird im Scheeßeler Hof an der Kirchstraße ab 16.30 Uhr der Jugendfilm „Ricky – Normal war gestern“ ((Deutschland 2013) gezeigt. Der Eintritt kostet 2,50 Euro.

Ricky, ein Junge von zehn Jahren, hält sich selbst für den größten Kung Fu-Kämpfer aller Zeiten. Er trainiert in einem Kornfeld mit seinem imaginären Freund – einem chinesischen Mönchsnovizen. Rickys Eltern indes kämpfen um das Überleben des Familienbetriebs, einer Tischlerei, entsprechend wenig Zeit haben sie für ihren Jüngsten. Auch von seinem älteren Bruder, Micha, erfährt der junge Kampfkunst-Freund kaum Unterstützung.

Alles ändert sich, als mit der dreizehnjährigen Alex ein hübsches Mädchen in den Ort zieht. Micha beauftragt Ricky, für ihn Alex‘ Vorlieben herauszufinden, damit er bei ihr landen kann. Der Streifen wurde mit dem „Prädikat wertvoll“ ausgezeichnet, beim Children‘s Film-Festival in Seattle errang Rickys Geschichte einen der besten Preise.

Am Abend steht ab 20 Uhr mit „Verstehen Sie die Béliers?“ (Frankreich 2014) eine französische Komödie auf dem Spielplan, die im Heimatland bereits Millionen zum Lachen gebracht hat. Die Welt der Béliers ist laut. Zwar sind bis auf Tochter Paula alle taubstumm, doch in der Familie geht es bunt und recht temperamentvoll zu. Die Eltern und ihr Bruder verkaufen auf einem Wochenmarkt in der französischen Provinz Käse – und Paula übersetzt die Gespräche über das Wetter und die jüngsten Gerüchte mit Hilfe der Gebärdensprache.

Die Komödie von Eric Lartigau sorgte für jede Menge Überraschung. So erhielt sie sechs Nominierungen für die letztjährige Verleihung des französischen Filmpreises César. Wer den Streifen im Scheeßeler Hof sehen möchte, zahlt fünf Euro Eintritt.

lw

www.kino-in-scheessel.de

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