Hetzwege und Westerholz gewinnen Gemeindefeuerwehr-Wettbewerb

Kampf unter Kameraden

Gruppenbild der Gastgeber: Die Kameraden der Jeersdorfer Wehr richteten zum zweiten Mal den Leistungswettbewerb aus.

Jeersdorf - Von Lars Warnecke. Wenn Männer lautstark „Hurrah“ rufen und einen Pokal gen Himmel strecken, geht es oft um Fußball. Nicht so aber auf dem Platz hinter dem Feuerwehrhaus in Jeersdorf. Dort traten im Rahmen eines Leistungswettbewerbes neun Ortswehren der Gemeinde Scheeßel gegeneinander an, um die beste Feuerwehr zu bestimmen.

Diese kommt in diesem Jahr aus der Ortschaft Hetzwege, deren Feuerwehrleute in der sogenannten LF-Gruppe (Löschgruppenfahrzeuge) vor Westervesede und Scheeßel triumphierten. Die beste Wehr in der TS-Gruppe (Tragkraftspritze) stellen hingegen die Westerholzer, die vor dem Gastgeber Jeersdorf und Wittkopsbostel das Rennen machten. Bartelsdorf, Ostervesede und Abbendorf wurden auf die weiteren Plätze verwiesen. Nicht an dem Kräftemessen teilnehmen konnten die Wehren aus Wohlsdorf, Westeresch und Sothel.

Zuvor wurde unter den kritischen Blicken der Wertungsrichter das Szenario „Löschangriff zur Brandbekämpfung mit Wassergewinnung aus einem offenen Gewässer“ im Kampf gegen die Zeit bewältigt. Die Schwierigkeit, gegenüber der Wasserentnahme aus einem Hydranten besteht darin, zunächst eine Saugleitung aus mehreren Einzelteilen zu verbinden und diese zu Wasser zu lassen.

Nach einer festgelegten Reihenfolge rüsteten sich die drei Trupps á zwei Mann mit Strahlrohr und Schlauchmaterial aus und begannen nach dem Kommando „Wasser Marsch!“ zu löschen. Sobald beim letzten Trupp Wasser aus dem Strahlrohr lief, wurde der Löschangriff abgebaut und die Zeit gestoppt. Bewertet wird aber nicht nur die Schnelligkeit, sondern auch die Präzision. Jeder falsche Handgriff führt zu einem Punktabzug.

Der Wettbewerb selbst stand unter der Leitung des Verbandsvorsitzenden Clemens Mahnken. Ebenfalls zugegen waren neben den Ortsbrandmeistern der umliegenden Ortschaften Abschnittsleiter Jürgen Runge, Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele sowie Gemeindebrandmeister Dieter Apel und dessen beide Stellvertreter Ralf Meyer und Heiner Wehrmann. Apel war es auch, der am Ende unter dem Beifall der Kameraden und den zahlreichen Zuschauern die Ergebnisse bekannt gab. „Unsere Feuerwehren sind voll einsatzbereit“, betonte er.

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