Heimatmuseum Scheeßel organisiert Ostereiersuche und Hasenfilme

Jeremy ist der Schnellste

Trotz Regen und Wind gingen die ersten Ostereiersucher pünktlich zur Mittagszeit auf dem Meyerhof an den Start. - Foto: Ujen

Scheessel - Was wäre ein Osterfest ohne bunte Ostereier? Das dachten sich auch die Aktiven vom Heimatverein Scheeßel und luden am Sonntag zu einem bunten Programm für Groß und Klein ein.

Jeremy (10) aus Scheeßel hatte sich gemeinsam mit Freunden und Familie trotz Regens pünktlich zur Mittagszeit im Weberhaus bei Klaus Sinnhuber-Fleischer zur Ostereiersuche angemeldet. Dessen kurze Instruktion zum Procedere lautete: „Jeder von euch darf nach drei bunten Ostereiern Ausschau halten, die er dann hier bei uns gegen Süßigkeiten eintauschen kann.“

Die Plastikeier waren richtig gut auf dem Meyerhofgelände sowie im Häuslings- oder Weberhaus versteckt. Kein Problem für Jeremy, der die Eier in kürzester Zeit fand und bei Ida Sinnhuber-Fleischer und Hannelore Wahlers gegen Süßes und Leckeres eintauschte. Auch der sechsjährige Jerome aus Scheeßel war blitzschnell und zeigte stolz seine „Beute“ vor. Zino, ebenfalls aus Scheeßel: „Ich hab sogar elf Eier gefunden, aber die habe ich einfach für die anderen Kinder liegen gelassen.“

Ostereiersuchen in Scheeßel

Luna (7) war zusammen mit ihrer Mutter aus Bartelsdorf gekommen und schaute sich nach der Suche gleich die von Jochen Beckmann zusammengestellten „Hasenfilme“ in der Meyerhofdiele an. „Ab 15 Uhr war das Kino voll besetzt mit rund 100 Eltern und Kindern“, berichtete das Vorstandsmitglied zufrieden. „Unser Konzept beinhaltet auch, dass sich die Jungen und Mädchen bei dieser Gelegenheit einmal im Heimatmuseum umsehen.“

Voll konzentriert bei der Sache war auch der siebenjährige Tom Harmsen aus Hamburg, der mit seiner Mutter Petra auf Osterbesuch bei seiner Oma Margret Harmsen im Beeke-Ort war.

Renate Gerecke vom Heimatverein, vielen bekannt durch ihre Klöppelkurse, hatte Dienst im Kunstgewerbehaus, wo sich die Erwachsenen die frühlingshaften Bilder der Künstlerin Lijonka aus Bremen in der Ausstellung „Grünzeug“ anschauen konnten. - hu

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