10. 670 Wahlberechtigte gibt es in der Gemeinde Scheeßel

Jede Stimme zählt

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Wahl-Koordinatorin Rebecca Merklinger mit den Musterbögen für die Kommunalwahl, die es in der Einheitsgemeinde in drei verschiedenen Ausführungen gibt. 

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Wenn Sonntagabend die Wahllokale in der Gemeinde Scheeßel schließen, beginnt für die Wahlhelfer die heiße Phase. Dann gilt es, die Stimmen auszuzählen. Acht Wahlhelfer sind in jedem der 16 Wahlbezirke im Einsatz. Auch Stefan Behrens, stellvertretender Wahlleiter der Gemeinde, hat dann jede Menge zu tun. „Die Auszählung ist am spannendsten“, sagt er. Sobald das Ergebnis feststeht, wird es im Rathaus und im Internet präsentiert.

Drei Stimmzettel bekommen die Wähler bei der Kommunalwahl ausgehändigt. Einen für die Wahl des Kreistages, einen Stimmzettel für die Wahl des Gemeinderates und einen für die neun Ortsräte. Wählen dürfe bei der Kommunalwahl jeder, der eine deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union besitze, sagt Behrens. Zudem müsse der Wähler am Wahltag mindestens 16 Jahre alt sein, seit mindestens drei Monaten im Wahlgebiet seinen Wohnsitz haben sowie nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sein. Der Wähler müsse in ein Wählerverzeichnis eingetragen sein oder einen Wahlschein besitzen.

Nach aktuellem Stand gebe es in der Einheitsgemeinde exakt 10 .670 Wahlberechtigte, sagt der Verwaltungsmitarbeiter. Insgesamt sind bei der Gemeinderatswahl 30 Ratsmandate zu vergeben. Auf diese Plätze haben sich 48 Kandidaten beworben.

Am Tag der Wahl sollten Wähler ihre Wahlbenachrichtigung und ihren Personalausweis ins Wahllokal mitnehmen, sagt Behrens. Geöffnet haben die Lokale von 8 bis 18 Uhr.

Wer am Wahltag verhindert ist und nicht in das Wahllokal kommen kann, hatte bis gestern, 13 Uhr, die Möglichkeit, per Briefwahl zu wählen. „Insgesamt haben rund 800 Bürger von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht“, so Behrens. Immerhin 100 mehr als noch bei der vergangenen Kommunalwahl vor fünf Jahren.

Auf jedem Stimmzettel kann der Wähler drei Kreuze machen. „Alle Stimmen dürfen willkürlich verteilt werden: drei Stimmen für eine Partei, drei Stimmen für einen Kandidaten, drei Stimmen für drei unterschiedliche Parteien und so weiter. Es gibt viele Möglichkeiten“, erklärt der Wahlleiter. Nach der Wahl stehen die Urnen bereit, in die die Zettel eingeworfen werden.

Wie hoch die Wahlbeteiligung in diesem Jahr in der Gemeinde ausfallen wird, kann keiner der Verantwortlichen vorhersagen. 2011 lag sie bei 58 Prozent. Behrens: „Natürlich hoffen aber alle darauf, dass möglichst viele von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen – ganz im Sinne der Demokratie.

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