Eine Katastrophe wie aus dem Drehbuch

Bei der Jahreshauptübung der Scheeßeler Feuerwehren ziehen alle an einem Strang

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Voll konzentriert: Mehr als 100 Kräfte arbeiteten mit allem, was die einzelnen Feuerwehren an technischem Gerät und Fahrzeugen aufbieten konnten, die gestellten Aufgaben ab. 

Westerholz - Eine Notlage nach der anderen, dazu eine fremde Umgebung. Damit sahen sich jetzt mehr als 100 Feuerwehrleute aus der Gemeinde Scheeßel konfrontiert. Doch Rauch und Hilfeschreie waren glücklicherweise nicht echt, beruhigt Ralf Münkel, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Westerholz, alle, die jetzt einen Schrecken bekommen haben. Denn sämtliche Ereignisse standen in einem Drehbuch für die jährliche Großübung der Ortswehren.

Erarbeitet hatten die Szenarien die Kameraden aus Westerholz. „Es wurde akribisch geplant, organisiert und aufgeschrieben“, so Münkel. Die Situation: Im Höhnsmoor bei Westerholz sollte eine Tannenschonung in Vollbrand stehen. Für die mit insgesamt 17 Fahrzeugen anrückenden Einsatzkräfte, für die anfangs überhaupt noch gar nicht klar war, dass es sich um eine Übung handelt, bedeutete das, dass sie zunächst mit den wasserführenden Fahrzeugen einen sogenannten Pendelverkehr herstellen mussten, bis eine etwa 2 000 Meter lange Wasserleitung mit B-Schläuchen und mehreren Verstärkerpumpen aus dem Kiesteich einer Grube aufgebaut worden war. Denn eine Wasserversorgung gab es vor Ort ansonsten nicht. Zudem wurde eigens für den Übungseinsatz ein Baum gefällt, welcher die Pendelstrecke blockierte. So musste mittels Motorkettensäge der Baum erst von der Straße geräumt werden.

Und dann dies: Noch während der Aufbau der Wasserversorgung stattfand, meldeten Spaziergänger eine größere Rauchentwicklung aus einer nahegelegenen Jagdhütte, aus der auch Hilfeschreie zu hören waren. Sofort wurden von der Einsatzleitung Fahrzeuge aus der Übung rausgenommen und mit dem Auftrag „Brandbekämpfung mit Menschenrettung“ beauftragt. Mit Atemschutz ausgerüstet begab sich ein Trupp in die Hütte und fand eine Person im Gebäude, die wiederum äußerte, das ein Kumpel in den Wald gelaufen sei. Nach kurzer Zeit konnte auch diese Person gefunden werden.

Am Ende waren Übungsleiter Ralf Münkel und Ralf Meyer, der stellvertretende Gemeindebrandmeister, sehr zufrieden, die Feuerwehrfrauen und -männer aus der Gemeinde ebenso.

Im Einsatz waren die Brandschützer aus Abbendorf, Bartelsdorf, Hetzwege, Jeersdorf, Ostervesede, Scheeßel, Sothel, Westeresch, Wittkopsbostel, Wohlsdorf und Westerholz. Die Feuerwehr aus Westervesede war nach Absprache und zur Sicherung der Alarmbereitschaft nicht mitalarmiert worden. - lw

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