Landjugenden bewerben mit Strohpuppenwettbewerb die 20. Ausgabe

Hurricane setzt auf Strohmänner

Gemeindevertreter Stefan Behrens (l.) und Käthe Dittmer-Scheele (Mitte) freuen sich mit Vertretern der Landjugenden Westeresch, Westerholz, Westervesede und Wohlsdorf auf einen kreativen Wettbewerb. - Foto: Heyne

Scheeßel - Das Hurricane wirft seine Schatten voraus – werbetechnisch gilt das allerdings nur für die größeren Städte. Während in Hamburg und Bremen Plakate vom rotbraunen Fuchs, dem diesjährigen Wappentier, an den Wänden prangen, findet das Festival in seiner 20. Auflage in der Region selbst in der Öffentlichkeit so gut wie gar nicht statt. Dies soll sich nun ändern: Zum 20. Festivalgeburtstag sollen überdimensionale Strohfiguren, gebaut von den örtlichen Landjugenden, auf das Massenspektakel hinweisen.

Ersonnen wurde der Strohpuppenwettbewerb von der Gemeinde und dem örtlichen Gewerbeverein in Kooperation mit dem Veranstalter FKP Scorpio. „In den vergangenen Jahren hat sich das Festival zunehmend mehr ausschließlich auf dem Eichenringgelände abgespielt“, so Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele. „Mit dieser Aktion möchten wir die Verwurzlung im Ort wieder stärker in den Fokus rücken.“

Als man dem Veranstalter am runden Tisch die Aktion als eine von vielen vorstellte, seien die Hurricane-Macher Folkert Koopmanns und Jasper Barendregt von der Idee begeistert gewesen, die Kreativität und den Aktionsgeist herauszufordern, den die örtlichen Landjugenden just vor einem Jahr bei der alle vier Jahre ausgerufenen „72-Stunden-Challenge“ bewiesen hatten. Bis Ende des Wochenendes sollen in Westeresch, Westerholz, Westervesede und Wohlsdorf aus Stroh-Rundballen und Quaderballen überdimensionale Skulpturen mit Hurricane-Bezug entstehen.

Für die meisten Landjugenden war es keine Frage, sich an dieser Herausforderung zu beteiligen: „Da musste nicht lange gefragt werden – das war beschlossene Sache!“, so Christoph Nagel aus Westeresch.

Dabei locken natürlich auch die Preise: Veranstalter FKP Skorpio hat dem Gewinnerteam, das von der Jury aus dem Veranstalter, der Gemeinde und der GVS gebildet wird, 30 der begehrten Eintrittskarten für die VIP-Aftershowparty Freitagabend in Aussicht gestellt. „Das ist natürlich auch ein schöner Anreiz, vor allem aber geht es um den Spaß und das Miteinander“, meint Thyra Bahrenburg von der Landjugend Westervesede. Heiß sind die Jugendlichen allerdings schon jetzt auf das aktuelle Hurricane-T-Shirt, das jeder Teilnehmer bekommt – und das noch vor dem offiziellen Verkauf. „Die erste Charge überhaupt geht in den nächsten Tagen nach Scheeßel“, verrät Gemeindevertreter Stephan Behrens.

Auch die Bürger von Scheeßel und aus der Umgebung dürfen sich schon jetzt freuen: Am Ende des Wochenendes sollen die Skulpturen fertig sein und können dann noch vier Wochen lang an exponierten Stellen bewundert werden.

hey

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