So groß wie 240 Fußballfelder

Zahlen, Fakten, Daten: Festival-Gigantismus beim Hurricane

Unvorstellbare Größen machen das Hurricane-Festival auf dem Eichenring aus.  Foto/Archiv: Heyne
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Unvorstellbare Größen machen das Hurricane-Festival auf dem Eichenring aus.

Scheeßel – Zelte bis zum Horizont, Ravioli aus der Dose und tanzende Menschen zu Gitarrenriffs und brummenden Bässen: An diesem Wochenende herrscht auf und rund um den Eichenring wieder einmal der Ausnahmezustand. Und es sind in der Tat unfassbare Zahlen, die Veranstalter FKP Scorpio für das Hurricane in Scheeßel auffährt.

Genau genommen hat das Festival mit seinen 65.000 Besuchern plus 4500 Mitarbeitern den Status einer „Mittelstadt“. Und das mal eben für ein paar Tage in der Provinz. Inklusive Zelt- und Parkplätzen erreicht das Festival eine Größe von rund zwei Millionen Quadratmetern und wird von 32 Kilometern Zaun zusammengehalten, was in etwa die Strecke zwischen Scheeßel und Buchholz entspricht.

Die Anzahl der Toiletten steht gefühlt mit 1600 kaum im Verhältnis zu der Besucherzahl. Rein rechnerisch teilt sich jeder Gast eine Toilette mit 41 weiteren Personen. Irgendwie hat es jedoch noch immer hingehauen. Unterboten wird dieser Wert noch von den 380 Duschen. Wobei die ja auf einem Festival auch überbewertet sein sollen. Wichtiger scheint da schon der Schall aus den Boxen – und den liefern beispielsweise an der grünen Hauptbühne sage und schreibe 100.000 Watt.

Zählt man die Länge der Musik aller Konzerte zusammen, kommt man auf unglaubliche drei Tage, zehn Stunden und 15 Minuten. Alle Auftritte kann natürlich niemand besuchen, denn meistens werden die Bühnen gleichzeitig bespielt. Dieses Jahr treten übrigens rund 80 Künstler auf – und damit weniger, als in den Vorjahren.

Bei uns im Ticker: Alles Neue zum Hurricane-Festival

Auf dem Campingplatz stehen die Zelte dicht an dicht. Insgesamt ist die Fläche von Zelt- und Parkplätzen 172 Hektar groß, das entspricht etwa 240 Fifa-Fußballfeldern. Theoretisch stehen bei 65.000 Besuchern so für jeden einzelnen etwa 26,5 Quadratmeter zur Verfügung – die notwendigen freien Flächen für Wege, Notausgänge, Waschplätze und so weiter aber nicht mit eingerechnet.

Und das ist noch nicht alles: Neben dem Riesenrad mit seinen 24 Gondeln gibt es 47 Essensstände, mehr als 50 Bars, 400 Kassen mit EC- oder Kreditkartenzahlungsoption, einen 2000 Quadratmeter großen Festivalsupermarkt, Lichterketten, die sich auf einer Länge von zehn Kilometern über das Gelände erstrecken, sowie 6 400 Sitzgelegenheit für das Publikum.

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