Herbstmarkt mit überschaubarem Angebot

Besucher bleiben am Boden

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Mehr Minions als Menschen – das war das zeitweilige Fazit vieler Aussteller. Der Autoscooter verzeichnete allerdings einen starken Andrang.

Scheeßel - Keine Höhenflüge für Jugendliche, Slush-eis statt Fischbrötchen und auch das Bummeln an den Ständen fiel deutlich kürzer aus. Lediglich ein knappes Dutzend Aussteller hatte sich am Wochenende zum Herbstmarkt in den Beeke-Ort verirrt. So wollte bei vielen Besuchern trotz Sonne und einer fast familiären Atmosphäre keine rechte Kirmesstimmung aufkommen.

Mit nur drei Fahrgeschäften hatte der in den vergangenen Jahren immer wieder auf den Prüfstand genommene Jahrmarkt noch einmal deutlich abgespeckt. Neben dem Autoscooter, auch in diesem Jahr bis weit nach Einbruch der Dunkelheit Magnet für die Jugendlichen, fehlte ein zweites Fahrgeschäft für die etwas Wagemutigeren. Die jüngsten Besucher waren hingegen vor mit Karussell und Flieger nach wie vor gut versorgt.

Paulina und Torge Kröger kamen beim Abheben vor dem Rathaus voll auf ihre Kosten, ihre Mutter stellte angesichts des überschaubaren Angebots an Fahrgeschäften und Buden mit Leckereien kopfschüttelnd fest: „Als ich selbst noch ein Kind war, ging das mal von Kolkmannn bis zur VGH“.

Neben Gästen aus dem Beeke-Ort hatte das Herbstspektakel auch auswärtige Besucher angezogen: Winona Labat war mit ihrem Vater eigens aus Visselhövede gekommen: „Wir tingeln gern mal über die Herbstmärkte – sie ist ganz verrückt nach Karussells“, verriet der Vater. Gestern lockte als zusätzliche Attraktion außer Zuckerwatte, Liebesperlen oder Lebkuchenherz der verkaufsoffene Sonntag zum Markt, an dem sich ein Teil der Scheeßeler Händler im Ortskern beteiligte.

hey

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