Zweites Gütesiegel

Heimatmuseum Scheeßel: Viele Aufgaben, viele Häkchen

Die neue Vorsitzende Elke Twesten freut sich, die Früchte der Arbeit ihres Vorgängers Uwe Wahlers zu ernten.
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Die neue Vorsitzende Elke Twesten freut sich, die Früchte der Arbeit ihres Vorgängers Uwe Wahlers zu ernten.

Das Scheeßeler Heimathaus hat erneut das Siegel „Besonders sehenswertes Museum“ erhalten. Damit verbindet es den Ansporn, sich weiter zu verbessern.

Scheeßel – Amtlich war die erneute Verleihung des Gütesiegels an das Heimatmuseum durch den Niedersächsischen Kultusminister Björn Thümler schon seit Ende November. Sichtbar sind die beiden runden weißen Emailleplaketten an Heimathaus und Meyerhof seit dem vergangenen Samstag. In kleiner Runde hatte man sich zur feierlichen Anbringung zusammengefunden – ein großer Festakt soll, wie die neue Vorstandsvorsitzende Elke Twesten versprach, im Frühjahr folgen.

Auch coronabedingt hatte sich die Rezertifzierung des Museums im Beekeort als „besonders sehenswertes Museum“ über zwei Jahre hingezogen. Wie vieler Schritte es bedurfte, verdeutlichte Museumsdirektor Nils Meyer den rund 20 bei der Zeremonie Anwesenden: von der Abarbeitung von Fragebögen mit mehr als 50 Seiten über die Erledigung von „Hausaufgaben“ bis zum Besuch eines Mitglieds der Expertenkommission und eines Restaurators, der laut Meyer „hinter viele Türen geguckt, uns aber auch viele gute Vorschläge mit auf den Weg gegeben hat“.

Und nicht zuletzt ging es auch um die Erfüllung der bereits 2013 bei der Erstzertifizierung ins „Gebetbuch“ geschriebenen Aufgaben, bedeute der Titel auch eine Verpflichtung zu ständigen Weiterentwicklung.

An viele Punkte wie eine hauptamtliche Leitung, die Erweiterung der Öffnungszeiten oder Zukunftsfähigkeit durch die Blaudruckausstellung können die Brauchtumsschützer einen dicken Haken machen, die Umsetzung anderer Anregungen wie beispielsweise die Etablierung eines Gastro-Angebots lässt noch auf sich warten.

Besonders positiv sei beim Museumsverband aufgefallen, dass die Gemeinde bei wichtigen Terminen im Boot gewesen sei – das sei bei den 17 zertifizierten Museen eher die Ausnahme gewesen. So ging der Dank Twestens im Namen des Vereins nicht nur an Klaus Buchhaupt sowie an ihren Vorgänger Uwe Wahlers für ihre guten Konzepte, sondern auch an Scheeßels scheidende Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU), die diesen Prozess über die 16 Jahre ihrer Amtszeit und 15 Jahre im Vorstand mit begleitet hatte.

Die wiederum sieht das Heimatmuseum „mit der interessanten Mischung aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern auch für die Zukunft gut aufgestellt“. Denn auch in Zukunft, so Twesten, müsse es darum gehen, „unser besonderes Potenzial, Geschichte zu bewahren und weiterzuvermitteln, umzusetzen“.

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