Wittkopsbosteler Feuerwehr weiht Anbau ein und bekommt mehr Platz

Ein Haus mit Charme

Hannes Schürmann (v.l.), Miles Kok und Marek Klindworth verkünden den Richtspruch. - Foto: hr

Wittkopsbostel - Von Hannelore Rutzen. Nach den Jeersdorfern haben nun die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Wittkopsbostel ihr Richtfest für den Anbau an das Feuerwehrhaus gefeiert. Es wurde 1977 gebaut und entsprach nicht mehr den modernen Anforderungen. Bemängelt wurden vor allem die fehlenden Umkleideräume, Sanitäranlagen und manch technische Anlagen. Solche Mängel erschienen in einem Gutachten der Feuerwehr-Unfallkasse nicht nur in Wittkopsbostel. Die Gemeinde erarbeitete einen Zehnjahresplan und legte fest, wie diese Mängel nach und nach abgearbeitet werden können.

In Wittkopsbostel war mit dem Anbau an das bestehende Gebäude nun der erste Schritt geschafft. Dort wird das Feuerwehrauto untergebracht. Das alte Gebäude wird kräftig umgebaut, sodass die Kameraden ihre Ausrüstung und die Privatkleidung getrennt aufbewahren können, zudem entstehen modernere Sanitärräume.

Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele freute sich, dass das Vorhaben des Feuerwehrhausanbaus wie geplant abgearbeitet werde. „Das neue Haus hat einen gewissen Charme“, meinte sie, „es passt sich an die historische Fassade des alten Hauses an.“ Die jungen Zimmerleute und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wittkopsbostel Miles Kok, Hannes Schürmann und Marek Klindworth zitierten den Richtspruch und nahmen die „Weihe“ des Hauses vor.

„Jetzt, wo der Bau sichtbar vorangeht, warten und freuen sich 31 aktive Kameraden und 14 in der Altersgruppe schon sehr auf die Fertigstellung im kommenden Jahr“, so Karlheinz Meibohm, Wittkopsbosteler Ortsbrandmeister, erfreut. Er und seine Kameraden bekämen etwa 100 Quadratmeter mehr. „Wir haben mehr Platz und bessere Bedingungen“, so Meibohm.

Gemeindebrandmeister Dieter Apel meinte, das alte Feuerwehrhaus und dessen Anbau stellten eine harmonische Variante dar. Es gelte nun, es mit Leben zu erfüllen. Dessen sei er sich gewiss, dass sich die Kameraden der Wehr in den modernen Räumen wohl fühlen werden. Er lobte die Zusammenarbeit mit der Architektin Bianca Witt, die in Wittkopsbostel beheimatet ist.

Doch das Richtfest war nicht das einzige, was an diesem Tag gefeiert wurde: Auch über den 65. Geburtstag von „Emma“, dem Tanklöschfahrzeug, freuten sich die Feuerwehrleute.

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