Halloween-Shopping im Kernort verzeichnet Besucherrekorde

Gruselspaß mit Kürbisschätzen

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Sonja (l.) und Mona haben sich für ihren Einsatz richtig herausgeputzt.

Scheeßel - Ein gigantischer Kindergeburtstag, mit Verkleidung, Spielen, Süßigkeiten und ein bisschen mit den Kumpels über die Stränge schlagen – so nahm sich das vom Gewerbeverein organisierte diesjährige Halloween-Shopping in Scheeßel am Freitagabend aus.

Bereits kurz nach Anbruch der Dunkelheit tummelten sich mehr Besucher denn je, anfänglich vor allem Familien, in und vor den Geschäften. Ob in der mit überdimensionalen Spinnweben geschmückten Sparkasse, beim Kinderschminken oder der Tombola für das Kinderhospiz Löwenherz in der Apotheke – überall verzeichneten die Gewerbetreibenden Besucherrekorde. Lag der Ansturm an den milden Temperaturen oder daran, dass „immer mehr Vereine und Geschäfte mitmachen?“, wie „Stammgast“ Elke Mahnken erfreut feststellt?

Das Konzept der kreativen Umsatzsteigerung ging jedenfalls einmal mehr auf, auch dank Aktionen wie Kürbisgewicht-Schätzen oder Ratespiel zum Gewinnen eines Zuschusses zur nächsten Traumreise, die den Geschäftebummel attraktiv machten. Die Bäckerei-Verkäuferinnen Sonja und Mona hatten es sich nicht nehmen lassen, als „Engel und Teufel“ zu bedienen, „auch wenn ich auf einem Auge absolut gar nichts sehe“; wie „Teufel“ Sonja mit dem weißen Augapfel verriet.

Geradezu glücklich waren Drei, denen das gruselige Treiben noch sehr fremd vorgekommen sein dürfte: Die syrischen Flüchtlinge Hassan, Achmed und Fadi bereiteten am Stand des Vereins Rot-Weiß Scheeßel ihr Nationalgericht Falafel für die Besucher zu. „Nach drei Stunden waren unsere 150 Portionen weg – gut, dass wir etwas mehr Teig gemacht haben“, berichtet Fadi erfreut. Dolmetscherin Roueida Kara ergänzt: „Viele haben begrüßt, dass es etwas Vegetarisches gibt; einige haben sogar nach dem Rezept gefragt!“

Halloween-Shopping in Scheeßel

Großen Zuspruch erhielt auch der Aufruf der Sparkasse nach dem schönsten Kürbis, der rund hundert fantasievolle Exemplare auf die Stufen der Sparkasse geschwemmt hatte. Der dreijährige Fritz hatte hierfür eigens einen Bastelnachmittag mit der Oma eingelegt: „Die Blätter und Hagebutten haben wir selbst gesammelt – nur beim Ausstechen der Fratze musste ich ein bisschen mehr helfen, so Monika Nentwig aus Scheeßel.

hey

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