Fast 40 Eichenschüler unterziehen sich in Rotenburg und Zeven externer Französisch-Prüfung „Delf“

Gymnasiasten beweisen Sprachgefühl

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Fachlehrerin Isabell Miguet (2.v.l.) und Schulleiter Christian Birnbaum (l.) gratulierten den erfolgreichen Absolventen.

Scheeßel - „Bienvenu et félicitations“ – diese Worte von Lehrerin Isabelle Miguet zu verstehen, war für 39 Eichenschüler des achten und zehnten Jahrgangs kein Problem – sie alle erhielten vor einigen Tagen ihr „Delf“-Französisch-Diplom. Schulleiter Christian Birnbaum, der viele der Schüler unlängst bei einem Besuch anlässlich des 25. Jubiläums des Frankreichaustauschs in Toulouse erlebt hatte, zeigte sich angetan von den Sprachkenntnissen seiner Schützlinger: „Toll, wie Ihr Euch da sehr souverän mit Euren Gastfamilien unterhalten, aber auch völlig Fremden kommunizieren konntet.“

Organisatorin Isabell Miguet, die die Schüler gemeinsam mit ihrer Kollegin Anja Elsner auf die erste externe Prüfung vorbereitet hatte, fand lobende Worte für die VHS Rotenburg, die die Prüfungen durch externe muttersprachliche Prüfer auch in diesem Jahr im Juni ermöglicht hatte. Erstmals ging ihr Dank jedoch auch nach Zeven. Dorthin war man Anfang des Jahres für die weiterführende B1-Prüfung ausgewichen, da das Examen in Rotenburg im Januar erstmalig nicht stattfand, wie Miguet bedauernd erklärte.

Für sie und ihre Kollegin Elsner hat das Ablegen des „Delf“-Zertifikats eine große Bedeutung – nicht nur, weil es als weltweit anerkannter Sprachnachweis die Eintrittskarte für ein späteres Studium an französischen Universitäten bedeutet: „Es ist die erste Prüfung für die Schüler, die vor unabhängigen, externen Muttersprachlern abgelegt wird – das ist schon spannend“, so Miguet.

Auch im Unterricht wurde geübt

Um eine optimale Vorbereitung zu gewährleisten und die Bedeutung von „Delf“ zu unterstreichen, wurde das Diplom offiziell ins Curriculum aufgenommen. Das heißt, dass auch im Unterricht geübt wurde – das sei auch wichtig, „denn es sind Themengebiete dabei, die in unseren Unterrichtsbüchern gar nicht vorkommen“, so die Organisatorin. Entsprechend stolz ist sie denn auch auf die Ergebnisse ihrer Prüflinge, die sich aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil zusammensetzen: „Sie haben allesamt richtig gute Leistungen gezeigt“, so die Lehrerin.

Leonie Kirmse, die im Juni die A1-Prüfung absolvierte, könnte sich später durchaus vorstellen, in Frankreich zu studieren. Auch ihrer Mitschülerin Fenja Geginat geht es nicht nur um den Abschluss: „Es hat einfach richtig Spaß gemacht!“ Wenn es um die französische Sprache geht, sind beide sich sicher: „Wir bleiben dabei!“

Die Absolventen der „Delf-Prüfung“:

A1: Maadje Abele, Fenja Dieckheuer, Sara Finner, Philine Fleischer, Fenja Geginat, Nele Grabs, Mette-Marie Hess, Ajanja Hildebrand, Leonie Kirmse, Ulrich Klopp, Katharina Kramer, Enna-Tia Kuhlmann, Thies Möller, Arne Naujack, Friederike Nauack, Matthes Rathjen, Elise Seiferth, Nele Sprenger und Friederike Zukunft. A2: Malin Keune, Catalina Krüger, Katharina Meyer, Joséphine Romeiser und Hannah Sievers.

hey

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