Gut ausgestattet

„Perspektive Innenstadt“: Wie Scheeßel 345 000 Euro an Fördergeldern einsetzen will

Das Show-Programm beim Scheeßel-Tag will die Gemeinde künftig auf einer eigenen Bühne ausrichten.
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Das Show-Programm beim Scheeßel-Tag will die Gemeinde künftig auf einer eigenen Bühne ausrichten.

Scheeßel – Mit dem Ziel, die Innenstädte beziehungsweise Ortskerne zukunftsfähig zu machen, hat das Land für die Kommunen ein Förderprogramm aufgelegt. Auch die Gemeinde Scheeßel bekommt bekanntlich ein Stück vom großen Kuchen „Perspektive Innenstadt“ ab, darf sie doch Mittel in Höhe von maximal 345 000 Euro abrufen. „Dabei handelt es sich um eine 90-prozentige Förderung, was heißt, dass wir ein Ausgabevolumen von bis zu 383 000 Euro zur Verfügung hätten“, erläutert Stefan Behrens, Allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin.

Er weiß: „Wenn bei uns Veranstaltungen stattfinden, dann profitiert davon der Einzelhandel und andersherum die Veranstaltung durch das lebendige Umfeld.“ Und genau da wolle man bei der Verwendung der Mittel auch ansetzen: „Nach einem Brainstorming gemeinsam mit dem GVS und dem Heimatverein, bei dem wir verschiedene Ideen gesammelt haben, die für uns realisierbar sein könnten, haben wir uns insbesondere auf den Bereich Ausstattungsequipment fokussiert.“ Gerade auch deswegen, da man bei der Ausrichtung von Events bisweilen auch immer wieder vor finanziellen Herausforderungen stehen würde. „Die Ausstattung kostet viel Geld, wenn man sie mietet.“ Darum, sagt Behrens, wolle man sie im Falle einer Kostenabwicklung über das Förderprogramm in Zukunft auch besser für sich selber vorhalten. „Dabei soll das Ganze ebenso den Scheeßeler Vereinen zur Verfügung gestellt werden – und zwar für sämtliche Veranstaltungen, die man sich vorstellen kann.“

„80 Prozent von den Sachen, die wir bereits benannt haben, sind tatsächlich auch förderfähig.

Stefan Behres

Gegenwärtig brüte man im Rathaus – mit Unterstützung von externen Fachleuten – noch ein konkretes, mit Zahlen hinterlegtes Konzept aus, welches der Förderstelle vorgelegt werden müsse. „80 Prozent von den Sachen, die wir bereits benannt haben, sind tatsächlich auch förderfähig.“ Eine Sitzung, so der Verwaltungsmann, habe bereits zu der Thematik stattgefunden. „Wir tasten uns da Stück für Stück vor, wollen den ein oder anderen Verein auch noch zu Spezialfragen involvieren.“ Sollte in Hannover dieses Jahr die Entscheidung zugunsten einer Förderung für das Scheeßeler Konzept fallen, habe die Gemeinde bis zum 31. März 2023 Zeit, alles zu beschaffen und abzurechnen.

„Wir sind jedenfalls frohen Mutes, damit etwas Tolles für Scheeßel schaffen zu können“, betont Behrens, stecke doch der Gedanke hinter dem Projekt, möglichst viele lokale Veranstaltungen ermöglichen zu können und auch die Vereine finanziell zu entlasten. „Letztendlich geht es aber auch um Klimaschutz und Müllvermeidung, indem wir künftig nur noch Mehrweggeschirr in Umlauf bringen möchten.“ Die Berücksichtigung des Umweltgedankens sei für die Förderstelle nämlich ein wichtiger Punkt.

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