Grundschule zelebriert Weihnachtstheater mit zauberhaften Bühnenbildern und viel Musik

Ein Trip ins Land der Fabelwesen

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Die Jungdarsteller zeigten auf der Bühne auch bewegerisch ihr ganzes Können.

Scheeßel - Lehrer, die im Publikum virtuelle Kekse backen, Kontrabässe und ein Meer aus Geigen, Rokokotänzer bei Hof und ein wilder Ritt im Raumschiff durch das Universum: Eine wahre Flut an Eindrücken bescherte das diesjährige Weihnachtstheater der Grundschule Scheeßel. Zu verdanken war dies, noch bevor das Theaterstück „Ylia und Arkin bei der Eiskönigin“ gestern und am Mittwoch und über die Bühne der vollbesetzten Aula ging, den diversen Musikgruppen. Eine beeindruckende Zahl von Schülern präsentierte in einer ganzen Reihe von Ensembles ihr Können vor Eltern, Geschwistern und Lehrern. Der Eingangsstufenchor unter Leitung von Gudula Willers gab die „Weihnachtsbäckerei“ so mitreißend, dass so mancher im Publikum leise mitsang. Ebenso beeindruckend wie die rund 80 jungen Sänger war der Auftritt des Orchesters von Erika Mlayah-Petersdorf, das nicht nur Klangbausteine, Flöten, und Xylophone vereinigte, sondern auch die Klarinetten, Geigen und neuerdings auch Kontrabässe der Instrumental-AG. Nach dem folgenden Streicherstück mit Geigen und Kontrabässen seufzte Schulleiterin Meike Nerding-Ehlbeck laut: „Wie sind wir bloß vorher ohne Euch ausgekommen?“

Dies sollte nicht die letzte Innovation der gut einstündigen Vorstellung bleiben: Mit dem Theaterstück „Ylia und Arkin bei der Eiskönigin“, das an die ersten Abenteuer im Zauberwald anknüpfte, setzte Theater-AG-Leiterin Iris von Wissel in Punkto Bühnenbild neue Maßstäbe. Auf wenige Requisiten wie das Raumschiff reduziert, das die Hauptprotagonisten bei ihrem Versuch, Prinzessin Straciatella zu befreien, in immer neue Welten entführt, sorgten fantastische Hintergrundbilder per Beamer immer wieder für „Ah und Ohs“. Ergänzt wurden sie von prächtigen Kostümen und einigen musikalischen Einspielern. Und auch die heitere Seite kam nicht zu kurz: Wenn „Hudel und Dudel“ in Blues Brothers-Manier ei n Ständchen gaben oder als „Running Gag“ auf der Jagd nach einer Nudel in die Szenen platzten, sorgte das für Stimmung.

Geprägt wurde das Stück durch von Wissels Gespür für opulente Bilder und bis ins Letzte stimmige Details. Dass die beiden Kinder die gefangene Prinzessin mit entsprechender Unterstützung von allerlei Fabelwesen befreien können, versteht sich von selbst. Und so leitete das auf der Bühne in Szene gesetzte Fest schön über zu dem, das die Kinder in wenigen Tagen in ihren Familien feiern.

hey

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