Vorläufige Abnahme des Dreschplatzes durch Bauamt und Ortsbürgermeister

In geordneten Bahnen

Leo Dolinjan (v.l.), Reinhard Wahlers, Pedro Müller, Klaus-Dieter Gerken und Detlef Steppat bei der Platzbegehung. - Foto: Ujen

Jeersdorf - Von Hannes Ujen. Monatelang beschäftigten sich Ortsrat, Fachausschüsse, Gemeinderat und Anlieger mit der Umgestaltung des Jeersdorfer „Dreschplatzes“, der als Dorfmittelpunkt nach Jahren der Pflege durch die Anlieger schließlich eher ein Schattendasein mit Mauerblümchen-Charakter fristete und kein besonders schöner Anblick mehr war. Damit ist jetzt Schluss.

Denn: Als der Gemeinderat im Juli vergangenen Jahres ein Finanzierungskonzept beschloss, kam endlich wieder Bewegung in die Sache. Mit 70 Prozent der anfallenden Kosten unterstützt die Gemeinde das Projekt bis maximal 10 000 Euro, und der Ortsrat Jeersdorf bestreitet die restlichen 30 Prozent mit Mitteln aus der eigenen Kasse.

Jetzt fand eine Begehung der Anlage mit Ortsbürgermeister Detlef Steppat (SPD), Pedro Müller vom Bauamt, den Ortsratsmitgliedern Leo Dolinjan, Klaus-Dieter Gerken sowie Reinhard Wahlers, Chef des Westerescher Garten- und Landschaftsbau-Unternehmens, statt. „Der Rasen wächst noch spärlich, ist aber auf gutem Wege dank durchgeführter Bodentests“, so Wahlers.

Wichtig nach jahrelanger Vernachlässigung sei die zukünftige Nutzbarkeit, sodass Kinder darauf spielen können. Mit Stauden und Bodendeckern habe man eine ähnliche Bepflanzung wie am Beeke-Kreisel gewählt. Das gesamte Areal sei jetzt pflegeleicht, aber trotzdem attraktiv vom Frühjahr bis in den Winter hinein – mit vielen Farbtupfern durch Blumen und Sträucher.

Letztere könne man mit bis zu 60 Litern Wasser durch entsprechende Gießringe reichlich versorgen. Die Wege hätten jetzt nach dem Prinzip der „wassergebundenen Wegedecke“ eine hohe Festigkeit und langjährige Lebensdauer. Der Gärtner ist sicher: „Zwischen August und September werden wir hier entsprechende Fortschritte und Ergebnisse sehen.“

Die Gesamtkosten betragen 12.000 Euro. 8 400 Euro trägt die Gemeinde Scheeßel, 3 600 Euro werden aus Ortsratsmitteln bezahlt. „Bleibt zu hoffen, dass unser Dreschplatz von den Bürgern anerkannt und sorgsam behandelt wird“, so Steppat. Seine Hoffnung kommt nicht von ungefähr, fand Ortsratsmitglied Leo Dolinjan während der Begehung doch schon ein größeres, zerschlagenes Keramikgefäß auf der Anlage.

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