„Gemeinsam ein Zeichen setzen“

Scheeßeler Vereine laden erstmals zum „Tag der Offenen Gesellschaft“ ein

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Hans Brauns (v.l.), Detlev Kaldinski, Christine-Kai Humrich, Silia Doberentz-Tews, Anja Schürmann, Gabriela Villwock und Nils Meyer freuen sich auf den „Tag der Offenen Gesellschaft“.

Scheeßel – Der Beekeort ist bunt – diese Überzeugung teilen viele Scheeßeler. Gerade diejenigen, die sich in Vereinen engagieren, in denen es um kulturellen und internationalen Austausch geht, wissen um die Bereicherung des Ortes durch eine multikulturelle Gesellschaft. Und so war es für die Beekscheepers, die Flüchtlingshilfe, die Kulturinitiative Kis und den Heimatverein naheliegend, den zum dritten Mal von der „Initiative Offene Gesellschaft“ am Samstag, 15. Juni ausgerufenen „Tag der offenen Gesellschaft“ erstmals auch in Scheeßel zu begehen.

Die Anregung, durch ein gemeinsames Picknick mit einigen kulturellen und musikalischen Beiträgen ein Zeichen für eine offene Gesellschaft zu setzen und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme zu schaffen, stammt von Kis-Mitglied Reinhard „Luffy“ Lüdemann. Die Vernetzung verschiedener Gruppen funktioniert zumindest bei der Planung schon hervorragend, fanden sich doch gleich vier Vereine bereit, das Anliegen der Freiheit, Offenheit, Vielfalt und Freundschaft mit zu tragen und zu organisieren. 

Der Plan: „Wie überall im Land kommen auch auf dem Heimathausgelände neben der Grundschule von 14.30 bis 17 Uhr zeitgleich Menschen zusammen, stellen Tische und Stühle raus oder breiten die Picknickdecke aus und setzen so ein Zeichen“, erklärt Detlev Kaldinski von der Kis. Und Mitstreiterin Gabriela Villwock ergänzt: „Die große Mehrheit hier lebt gern in einer offenen Gesellschaft – aber die gibt es nur, wenn genug Menschen für sie eintreten.“ Christine-Kai Humrich, als Vorstandsvorsitzende der „Beekscheepers“ langjährige Verfechterin für internationalen Austausch, wünscht sich: „Es wäre schön, wenn möglichst viele Scheeßeler mitmachen und so deutlich machen, dass auch sie für Offenheit gegenüber anderen Kulturen stehen.“

Neben der Beteiligung durch ein eigenes Picknick seien auch musikalische oder andere Beiträge willkommen. Die Einladung der Veranstalter richtet sich an alle Interessierten – egal, ob Einzelpersonen, Familien, Gruppen oder Vereine. Mitzubringen sei das eigene Picknick, „Grillen ist leider auf dem Gelände nicht möglich“, so Kaldinski. Unerwünscht ist Einweg-Plastikgeschirr.

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