Gemeinde Scheeßel profitiert von Förderprogrammen

Glasfaser bis zur Haustür

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Der Breitbandausbau in der Gemeinde Scheeßel geht in eine neue Runde.

Scheeßel - Noch schnell die E-Mails checken, eine Banküberweisung machen oder abends in Ruhe einen Film in der Mediathek streamen – das ist inzwischen Alltag, auch im ländlichen Bereich. Private Nutzer und Unternehmen wollen schnell online unterwegs sein.

Doch es gibt noch Lücken, die Netzzukunft ist noch nicht allerorten angekommen. Förderprogramme von Bund und Land zur Verbesserung der Breitbandanbindung sollen das ändern – Programme, bei denen sich die Gemeinde gemeinsam mit dem Landkreis erneut erfolgreich beworben hat, wie es jetzt aus dem Scheeßeler Rathaus heißt. In allen Fällen, die die Bedingungen erfüllen, seien im Haushalt der Gemeinde und des Landkreises die notwendigen Gegenfinanzierungen eingestellt.

Im europaweiten Vergabeverfahren bekam der Oldenburger Energieversorger EWE den Zuschlag. In den kommenden 18 Monaten können dadurch in der Gemeinde Teile von Ortschaften einen Glasfaseranschluss vor die Haustür bekommen. Konkret bedeutet das: In Bartelsdorf, Deepen, Hetzwege, Ostervesede, Veersebrück, Wenkeloh, Westeresch und Westervesede wird es bis spätestens Mitte 2019 schnelleres Internet geben, kündigt Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU) an. 

„Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit“

„Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde“, freut sie sich. Alle jetzt entstehenden Anschlüsse seien ihrer Auskunft nach gigabitfähig und somit dauerhaft für den wachsenden Bandbreitenbedarf gerüstet. Aber: „Unser Bestreben muss es sein, perspektivisch Glasfaser in jedes Haus der Gemeinde – abgesehen von absoluten Einzellagen – zu bekommen“, betont die Verwaltungschefin. 

Bisher liegt nämlich nur im Kernort Scheeßel Glasfaser bis an die Grundstücksgrenze. Wer sich entschlossen hat, kann hier seit längerem bereits Glasfaser bis ins Haus haben. Die historische Situation rund um den vor Jahren erfolgten Verkauf der Gemeindewerke mit Teilwasserversorgungsnetz an die EWE hatte diesen Schritt ermöglicht.

Alle Bürger, die vom Ausbau profitieren können, werden vom Energieversorger direkt angeschrieben und über die neuen Möglichkeiten informiert.

lw

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