Architekten übergeben Scheeßeler Kindertagesstätte offiziell an die Leitung

Gelungenes Projekt „Waldmäuse“

Die Kita „Waldmäuse“ im Neubaugebiet Fuhrenkamp hat Platz für 55 Kinder. Fotos: Ujen

Scheeßel - Von Ursula Ujen. Bei herrlichem Spätsommerwetter haben sich am Samstagvormittag zahlreiche Gäste zur Einweihung der neuen Kindertagesstätte „Waldmäuse“ im Neubaugebiet Fuhrenkamp eingefunden. Tanja Merz, Leiterin der Einrichtung, sowie Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele hatten viel zu tun, um alle Hände zu schütteln. Währenddessen nutzten die Besucher im Außenbereich die Gelegenheit angeregten Gesprächen – immer mit Blick auf den architektonisch gelungenen Neubau.

Merz bedankte sich in ihrer Begrüßungsansprache „bei allen, die es uns ermöglicht haben, diese hervorragend ausgestattete Kindertagesstätte zu haben“. Der Umzug von den zuvor genutzten Raummodulen in das neue Gebäude sei ohne Probleme verlaufen und der Betrieb laufe nunmehr seit Mitte August mit den dazu gekommenen Kindergartenkindern optimal.

Die Bürgermeisterin bedankte sich im Gegenzug bei „dem tollen Team und der Leitung, die sehr engagiert mitgewirkt haben, sodass die Einweihung heute planmäßig erfolgen kann“. Das Team packe die Probleme wie beispielsweise hoher Krankenstand gemeinsam an, um eine Lösung zu finden. Ihr Dank ging auch an das verantwortliche Architekturbüro Kläner, Berndt und Partner aus Rotenburg, das zunächst mit Udo Drees sowie mit dessen Nachfolger Sven Frohböse, Fachbereichsleiter Gebäudewirtschaft der Gemeinde Scheeßel, zusammengearbeitet habe.

Finanziell habe man die vorgesehene Bausumme von 2,3 Millionen Euro nicht überschritten, wobei Zuschüsse von Bund und Land in Höhe von 360 000 Euro geflossen sind. Der erste Spatenstich erfolgte im März 2018. Richtfest wurde im Juli gefeiert. Die Inbetriebnahme erfolgte im April 2019 mit zwei Krippengruppen von jeweils 15 Kindern, und im August kam eine Kindergartengruppe mit teilweiser Ganztagsbetreuung hinzu.

Annette Kläner-Brandt vom ausführenden Architekturbüro berichtete „von einer spannenden Planungs- und Bauzeit“, die insgesamt drei Jahre betragen habe. Insgesamt umfasse die Kindertagesstätte 940 Quadratmeter Grundfläche. Bei der Bauplanung sei dem Team wichtig gewesen, dass jede Gruppe sowie die Bereiche Küche und Verwaltung optisch durch ein eigenes Dach hervorgehoben wird. Auch Kläner-Brandt bedankte sich bei allen, die an der Umsetzung des Konzepts beteiligt waren, für die gute Zusammenarbeit. „Das Vorhaben ist verzögerungs- und unfallfrei vonstattengegangen“. Mit der Übergabe von drei großen Schlüsseln aus essbarem, süßem Hefeteig wünschte sie den Verantwortlichen, dem Team und den Kindern der Einrichtung alles Gute.

Bei der anschließenden Begehung der Räumlichkeiten sparten die Besucher nicht mit Lob für das gelungene Raumkonzept sowie die kreative und dennoch zweckmäßige Gestaltung der einzelnen Bereiche. Allein die komfortabel ausgestattete, etwa drei Meter lange Wickelstation, die kindgerechten Sanitärbereiche mit Mini- und Extramini-WC sowie tieferer Duschwanne, ließen staunen. „Man kommt sich vor wie in einem Kinderparadies“, äußerte sich eine Besucherin begeistert. „Hier müssen sich die Kleinen einfach wohlfühlen.“

Fotos auf

www.kreiszeitung.de

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