Sachstandberichte im Jeersdorfer Ortsrat

Bäume an der Straße In’n Dörp sind gefällt

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Die Querungshilfe an Straße In’n Dörp / Ecke Eichenallee kann kommen, die Bauarbeiten dafür sollen im Frühjahr beginnen.

Jeersdorf - Es war eine Runde ganz nach dem Geschmack derer, die es kurz und knackig mögen. Nach einer guten Dreiviertelstunde erklärte Jeersdorfs Ortsbürgermeister Günter Gerken (CDU) die Sitzung des Ortsrates auch schon wieder für beendet.

Wertstoffcontainer, Querungshilfe – alles Projekte, die am Donnerstagabend auf der Agenda standen, über die aber hinlänglich schon im Vorfeld debattiert worden war.

Und doch hatte Gerken eine Neuigkeit in petto: „Wir sind mit einem Altersdurschnitt von 41 Jahren die jüngste Ortschaft in der Gemeinde!“ Jung ist auch die Idee, die Altglascontainer vom oftmals vermüllten Standort am Jeersdorfer Kreisel auf das Gelände des örtlichen Sportvereins am Luhner Weg zu verfrachten. 

Inzwischen, bemerkte Joachim Köhnken, der für die Gemeindeverwaltung mit am Tisch saß, sei der nicht-öffentlich tagende Verwaltungsausschuss einer entsprechenden Empfehlung des Ortsrates gefolgt. Und auch der Entwurf einer Vereinbarung mit dem SV liege bereits vor. 

Zur Erinnerung: Der Landkreis hatte festgestellt, dass der Sammelplatz an der Hetzweger Straße, einer Landesstraße, gar nicht als solcher bedient werden darf – aus Gründen der Sicherheit. Die Straßenbehörde drängte zu einer baldigen Auflösung. Er sei jedenfalls guter Dinge, dass noch im Februar unter das Thema ein Haken gesetzt werden könne, so Köhnken.

Start im Frühjahr möglich

Nicht ganz so schnell dürften die Arbeiten für die neue Querungshilfe an der Jeersdorfer Straße In’n Dörp / Ecke Eichenallee aufgenommen werden. Aber, wie der Verwaltungsmann weiter ausführte: „Die drei Eichenbäume sind mittlerweile weg.“ Deren Fällung war nötig geworden, um an dem jahrelang heiß diskutierten Brennpunkt die Sichtachsen zu optimieren. Im Frühjahr solle nach den Worten des Rathausmitarbeiters der Start für die Ausbaumaßnahme erfolgen. „Der Planer ist eingeschaltet, die Ausschreibungsunterlagen sind in Arbeit, die finanziellen Mittel vorhanden und bewilligt.“

Soweit, so gut. Ob denn im Zuge der Maßnahme auch die vom Wurzelwerk der gefällten Bäume verursachten Wälle im Fußweg noch beseitigt werden, wollte eine Zuhörerin wissen. Rollstuhlgerecht sei der jetzige Zustand jedenfalls nicht. Eine Anregung, die, so versicherte Köhnken, er gerne mit ins Rathaus nehmen werde.

Es waren aber nicht nur die Sachstandsberichte, die den Abend prägten. So durften die Ortsratsmitglieder beim Thema „Biogasanlage am Holzweidenweg“ durchaus auch selbst aktiv werden. Einwände gegen die vom Betreiber geplante Erweiterung hatte niemand unter den Politikern, die den Einleitungsbeschluss geschlossen abnickten.

lw

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