Fusion der Grundschulen ermöglicht Scheeßelern die Einschulung in Hetzwege

Eltern haben die Wahl

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Kleine Klassen und eine individuelle Förderung: Das schreibt sich die Grundschule Hetzwege auf die Fahnen.

Hetzwege - Klassen mit 13 bis 19 Schülern, eine persönliche Betreuung und ein auf das einzelne Kind zugeschnittenes, individuelles Lernkonzept – für viele Eltern starke Argumente, wenn es um die Einschulung ihres Kindes geht. Durch die Fusion der Grundschulen haben Eltern im Scheeßeler Einzugsgebiet in Zukunft die Wahl, ob sie ihre Sprösslinge in Scheeßel oder im kleineren, der Grundschule angegliederten Hetzwege einschulen lassen.

„Durch den Zusammenschluss werden nicht nur die Antragsverfahren erheblich vereinfacht“, erläutert die Vorsitzende des Hetzweger Schulelternrats Ines Meyer-Brunkhorst, „sondern auch die Schülerbeförderung fällt in die Zuständigkeit des Landkreises.“ Bisher stammen neun von den insgesamt 59 Kindern der Hetzweger „Zwergenschule“ aus dem Einzugsgebiet der Scheeßeler Schule – Anträge hat es in der Vergangenheit laut der Elternvertreterin jedoch erheblich mehr gegeben. Die Eltern haben einen mehrwöchigen Antragsmarathon hinter sich, um den Transport mussten sie sich bislang selbst kümmern.

Das soll sich ab dem kommenden Schuljahr ändern. „Wo der Landkreis die Beförderung nicht selbst sicherstellen kann, übernimmt er die Fahrtkostenerstattung“, so Meyer-Brunkhorst. Über die Anträge, für die lediglich ein Formular auszufüllen sei, entscheidet in Zukunft Meike Nerding-Ehlbeck, Rektorin beider Schulen. Sie sieht die beiden Bildungseinrichtungen nicht als Konkurrenz, sondern als Alternative und hat gegen die Eltern-Entscheidung, ihre Kinder in einem kleineren, persönlicheren Umfeld beschulen zu lassen, und die damit verbundene mögliche Abwanderung nichts einzuwenden. „Ganz im Gegenteil: Das führt auch in Scheeßel zu einer Entlastung in punkto Klassenstärke!“

Meyer-Brunkhorst und ihre Stellvertreterin Sarah Uhle möchten Werbung für „ihre“ Schule machen und dem Vorurteil entgegenwirken, hier gäbe es kein nennenswertes Angebot über den Unterricht hinaus: „Neben dem überzeugenden Förderkonzept und engem Lehrer-Schüler-Kontakt haben wir eine verlässliche Betreuung bis 13.30 Uhr, sechs AGs von Plattdeutsch über Sport bis zu kreativen Angeboten“, so Meyer-Brunkhorst, „weiterhin Waldjugendspiele, Bastelnachmittage für Eltern, ein Sommerfest für die ganze Familie und einen starken Förderverein.“ Dessen Organisation des jährlichen Wichtelmarkts habe ermöglicht, dass bald eine neue Kletterlandschaft auf dem Pausenhof installiert werden könne.

Uhle hebt weiterhin die gute Ausstattung hervor: „Ein PC-Raum, Schülerbibiliothek, eine eigene Turnhalle, gegenüber der Sportplatz, wo wir unter anderem die Bundesjugendspiele austragen – davon können andere Einrichtungen nur träumen!“

hey

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