Freigabe mit Scherenschnitt

Keine Mängel bei Endabnahme im Baugebiet „Heinz-Fehling-Straße“

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Bei der Begehung der Heinz-Fehling-Straße fand die Abnahmekommission keine Mängel. So konnten (von links) Heiko Cordes und Lars Rosebrock (Baufirma), Hans-Hinrich Gerken (Planungsbüro) sowie Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele und die Gemeindevertreter Tim von Elling, Joachim Köhnken und Birte Meinke das Baugebiet offiziell freigeben.

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Unter die Erschließung des Baugebietes „Heinz-Fehling-Straße“ im Nordosten des Scheeßeler Kernorts kann die Gemeinde einen Haken machen. Nach der technischen Abnahme ist das Bauprojekt, das in Erinnerung an den in Scheeßel geborenen Werbegrafiker (1912-1989) benannt ist, nach sieben Jahren beendet.

So lange ist es her, dass der Rat nach intensiven Beratungen den Beschluss zu dem Vorhaben fasste. Damals, 2010, stand man noch mitten auf dem Sportplatz der Beekeschule. „Da eine Hälfte aber nicht so genutzt werden konnte, wie man sich das mal in frühen Jahren bei der Herrichtung durch die Gemeinde überlegt hatte, haben wir diesen Bereich in eine Wohnbaufläche umgewandelt“, ließ Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU) am Mittwochnachmittag beim Gang durch die Straße wissen.

Die Gemeinde entwickelte das Gelände in ein schmuckes Wohnbaugebiet, der Auftrag zur Herstellung der Baustraße und der Erschließungsanlagen (Kosten: rund 450  000 Euro) ging 2011 an die Tiefbaufirma Rosebrock aus Wistedt. Deren Mitarbeiter, so die Verwaltungschefin, hätten sich anfangs einer nicht gerade kleinen Herausforderung gegenüber gesehen. Demnach habe sich die Wasserführung beim Einsetzen des Kanals aufgrund „schwieriger Höhen“ doch als recht aufwendig gestaltet. „Letztendlich haben wir ein Regenrückhaltebecken mit einem Volumen von 230 Kubikmetern bauen müssen, weil wir die Wasserhaltung sonst nicht anders hinbekommen hätten – das war schon nicht ohne“, bemerkte sie.

18 Parzellen veräußert

19 Parzellen wurden ausgewiesen, inzwischen stehen hier Wohnhäuser mit einer „anspruchsvollen und wertigen Architektur“, wie Bauamtsleiter Joachim Köhnken feststellte. Gut drei Viertel der Grundstücke, alle zwischen 611 und 819 Quadratmeter groß, sind inzwischen bebaut.

Wie Birte Meinke, im Rathaus zuständig für die Vermarktung, erwähnte, sei der erste Kaufvertrag schon 2011 abgeschlossen worden. „Mittlerweile sind 18 Parzellen veräußert, die letzte ist reserviert“, bilanzierte sie. 14 Grundstücke seien an Scheeßeler gegangen, der Rest an Auswärtige.

Anders als im Baugebiet „Vor dem Varel“ ging der Verkauf allerdings nicht „wie geschnitten Brot“ vonstatten, was wohl auch an den relativ hohen Grundstückspreisen, die laut Bürgermeisterin der teuren Erschließung geschuldet seien, gelegen haben dürfte. Um den Verkauf anzukurbeln, habe die Gemeinde die Parzellen zu gesplitteten Konditionen angeboten – eine Strategie, die in Scheeßel so bislang einmalig angewendet worden sei. „Für Familien gab es auf jeden Quadratmeter Grundstücksermäßigungen von zehn Euro je Kind“, erläuterte Dittmer-Scheele.

Dass die Anlagen in technisch einwandfreiem Zustand sind, davon überzeugten sich die Vertreter von Gemeinde, der Baufirma und dem Planungsbüro PGN am Mittwoch selbst. Besiegelt wurde die Feststellung hinterher in einem Abnahmeprotokoll. Zuvor hatten die Verantwortlichen das obligatorische Flatterband durchschnitten.

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