Foodtruck der „Kiezküche“ macht bei vielen Festivals in der Region Station

Qualität aus der Ladeluke

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Dank lokaler Kontakte der Medien-Designerin Rabea Meyer aus Ostervesede macht der Foodtruck auch in Scheeßel Station.

Ostervesede - Von Ulla Heyne. Ostervesede, Hamburg, die norddeutsche Musiklandschaft – so könnte man die Stationen des noch jungen Foodtrucks der nur unwesentlich älteren „Kiezküche“ beschreiben. Der trendige Foodtruck des Hamburger Start-Ups ist in der kommenden Festivalsaison auf zahlreichen norddeutschen Musik-Großveranstaltungen zu finden. Darunter sind so renommierte Namen wie das Hamburger Elbjazz-Festival.

Im Fall von Oakfield und Heimatfestival ist die örtliche Nähe kein Zufall: Die Fäden gezogen hat die aus Ostervesede stammende Medien-Designerin und „Kiezküche“-Mitbegründerin Rabea Meyer. Ihren lokalen Kontakten zu den Veranstaltern ist es zu verdanken, dass der Feinschmecker-Imbiss auf Rollen auf beiden von Ehrenamtlern organisierten Festivals zu finden ist. Aber auch die großen Festivals wie das neue „Summers Tale“ in Lüneburg aus dem Hause FKP Scorpio schmücken sich gern mit dem guten Image, das sich die mobilen Speiseluken in den letzten eineinhalb Jahren erarbeitet haben, weiß Andre Goecke. Ihm ist es zuzuschreiben, dass die Musikfans neben Pommes und Handbrot in diesem Jahr vietnamesische Sandwiches, so genannte „Bánh Mì“, Suppen oder auch Muffins verkosten können.

„Die Veranstalter setzen auf uns, weil wir keine Massenabfertigung bieten, sondern auf Qualität achten“, erklärt der Koch des Kultkochbuchs „Kiezküche“ das Konzept der fahrenden Buden.

Für die Betreiber ist die Teilnahme an Festivals eine Herausforderung, sind die Einschränkungen durch begrenzte Verkaufsfläche doch immens – „wir begreifen diese Saison als Testballon, um zu sehen, ob sich das rechnet“, so der Musikfan, der selbst Festivalgänger ist. Geringe Zubereitungszeiten und ein entsprechender Durchsatz seien entscheidend, weiß er nicht zuletzt von der Teilnahme an Streetfood-Festivals, „wo 6000 Gäste gleichzeitig probieren wollen“. All das dürfe jedoch nicht auf Kosten der Qualität gehen – „wir wollen schließlich nicht auf Masse machen.“

Dabei kommt bei jedem Festival etwas anderes auf die Teller: „Beim Heimatfestival Fischsuppe und Bánh Mì mit Fisch, beim Oakfield komplett asiatisch mit Frühlingsrollen, vielleicht auch Muffins, „je nach Situation vor Ort und dem, was vom Veranstalter gewünscht wird.“ Gerade zum Sommer hin wird der Terminkalender bereits eng, „wir können gar nicht mehr alle Anfragen annehmen, sondern müssen auswählen, was wir machen“, so Goecke. Einen Bammel vor dem Ansturm der Gäste hat er nicht: „Wir sind seit November unterwegs, bisher hat es noch immer alles gut geklappt!“

Noch nicht geklappt hat es dieses Jahr mit Deichbrand und Hurricane. Die Scheeßeler können sich jedoch trotzdem von der Qualität der Produkte überzeugen – und das schon morgen, wenn der Truck die Heimat von Rabea Meyer ansteuert, passenderweise beim Heimatfestival.

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