Feuerwehr und Untere Wasserbehörde verhindern Schlimmeres / Ermittlungen laufen

Öl droht Bruchbach zu verschmutzen

+
Mit sogenannten Ölsperren wurden sofort Sicherheitsmaßnahmen getroffen.

Ostervesede - Glück im Unglück: Das rechtzeitige Eingreifen der Feuerwehr hat am Samstagvormittag verhindert, dass sich Öl in einem mit Wasser gefüllten Straßengraben in Ostervesede zu einer Umweltverschmutzung noch größeren Ausmaßes entwickeln konnte. Wie Gemeindefeuerwehrsprecher Thomas Opitz mitteilt, seien die Kameraden aus Scheeßel und Ostervesede gegen 11.20 Uhr durch die Leitstelle in Zeven alarmiert worden, nachdem in dem Graben auf Höhe des Roßiekenwegs in Richtung Siedlung Großenwede ein Ölfilm gemeldet worden war. Sofort machten sich die Einsatzkräfte daran, mehrere Ölsperren in Stellung zu bringen und Gewässerölbindemittel auf die kontaminierten Stellen aufzubringen. Eine Scheeßeler Spezialfirma wurde hinzugerufen, um das Bindemittel und die Schadstoffe abzusaugen.

Ob zuvor noch kleinere Mengen in den angrenzenden Lünzener Bruchbach abfließen konnten, wollte Gert Engelhard von der Unteren Wasserbehörde des Kreises am Montag nicht ausschließen. „Wichtig ist aber, dass kein nennenswerter Schaden entstanden ist“, betont er.

Wie das Öl in das entlang eines Wirtschaftsweges gelegenen Gewässers gelangt ist, darüber ließe sich noch nichts Konkretes sagen. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Einiges deute nach Engelhards Worten aber darauf hin, dass das Öl mutwillig in den Graben gekippt worden sei. „Passieren kann nun aber nichts mehr“, versichert der Fachmann. Dafür sei auch die Quelle direkt an der Böschung abgestellt worden, indem man den Oberboden abgetragen und durch unbelastete Erde ersetzt habe. „Das Material haben wir dann fachmännisch entsorgt“, so Engelhard. Nach rund zwei Stunden konnten die Feuerwehrleute den Einsatz beenden.

lw

Mehr zum Thema:

Tim Wiese gibt Autogrammstunde in Apotheke

Tim Wiese gibt Autogrammstunde in Apotheke

Trump wendet sich radikal vom Klimaschutz ab

Trump wendet sich radikal vom Klimaschutz ab

Zyklon „Debbie“ verwüstet Australiens Küstenregion

Zyklon „Debbie“ verwüstet Australiens Küstenregion

New Model Army im Aladin

New Model Army im Aladin

Meistgelesene Artikel

Stau auf der A1: Motorbrand und Unfall

Stau auf der A1: Motorbrand und Unfall

Familie aus dem Kosovo wird in Heimatland zurückgeschickt

Familie aus dem Kosovo wird in Heimatland zurückgeschickt

Chef vom „Lucky Dog Hostel“ ist baff

Chef vom „Lucky Dog Hostel“ ist baff

Hartmut Leefers: „Das ist ein schwieriger Prozess“

Hartmut Leefers: „Das ist ein schwieriger Prozess“

Kommentare