Erschließung des Baugebietes „Vor dem Varel“beendet

Häuslebauer können loslegen

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Bei der gestrigen Abnahme (v.l.): Hans-Hinrich Gerken (PGN), Joachim Köhnken, Käthe Dittmer-Scheele und Tim von Elling (alle Verwaltung) sowie Heiko Cordes (Firma Rosenbrock).

Scheessel - Die Erschließung im ersten Abschnitt des Baugebietes „Vor dem Varel“ in Scheeßel ist beendet. Ab sofort können Grundstückseigentümer mit dem Bau ihrer Häuser beginnen. Zur offiziellen Abnahme der vorbereitenden Tiefbau- und Straßenbauarbeiten hatte Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele gestern Joachim Köhnken und Tim von Elling aus dem Fachbereich Bau und Planung, Hans-Hinrich Gerken vom Rotenburger Planungsbüro PGN sowie Heiko Cordes von der bauausführenden Firma Rosenbrock aus Wistedt zu einem Ortstermin eingeladen.

Auf dem ersten Grundstück im neuen Baugebiet tut sich schon was, viele weitere Häuslebauer sollen folgen. „Von den 34 Bauplätzen haben wir bislang sieben verkaufen können“, fasst Dittmer-Scheele den momentanen Stand der Dinge zusammen. Die Größenordnung liege zwischen 650 und 1600 Quadratmeter, der Kaufpreis bei 81 Euro voll erschlossen.

Nach nur sechsmonatiger Bauzeit wurden in dem Quartier sämtliche Leitungen und Kanalanschlüsse verlegt, und auch die Baustraße ist inzwischen fertiggestellt worden. „Dank des milden Winters sind wir zügig vorangekommen“, freut sich Bauamtsleiter Joachim Köhnken.

Rund eine halbe Millionen Euro hat die Gemeinde letztlich die Erschließung gekostet, die vom Büro PGN geplant worden war. „Im öffentlichen Bereich sind jeweils 500 Meter Schmutz- und Regenwasserkanal verlegt worden“, erklärt dessen Tiefbauleiter Hans-Hinrich Gerken. Zusätzlich habe man in Randlage einen 250 Meter langen, zur Wümme führenden Wanderweg, ein vergrößertes Regenwasserrückhaltebecken sowie – als Naturschutzmaßnahme – Flächen für eine noch zu bepflanzende Streuobstwiese geschaffen. Für die anrollenden Baumaschinen sei eine 2000 Quadratmeter große Schotterbaustraße angelegt worden, „deren Endausbau zur Spielstraße soll dann in zwei bis drei Jahren erfolgen“, so Gerken.

Ein besonderes Merkmal an dem Baugebiet sei laut der Bürgermeisterin die direkte Breitbandanbindung ins Haus, im Fachjargon FTTH-Anbindung genannt. „So etwas gibt es in Niedersachsen nur in sehr wenigen ländlichen Gemeinden, Grundstückseigentümer sind mit schnellem Internet also gut versorgt.“ lw

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