Zwei Stellungnahmen im Wortlaut

Äußerungen von SPD-Ratsfrau Angelika Dorsch schlagen hohe Wellen

Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele: „Gespickt mit beleidigenden Aussagen.“

Scheeßel - Kein Blatt vor den Mund genommen hat Ratsfrau Angelika Dorsch (SPD) im Zusammenhang mit dem im Gemeinderat diskutierten Thema „Freier Eintritt für aktive Feuerwehrleute ins Beekebad“. Auf die von ihr im Nachgang der Sitzung geäußerten Bemerkungen, die in unsere Berichterstattung vom vergangenen Montag mit eingeflossen waren, haben die Redaktion nun zwei für sich alleinstehende Stellungnahmen von Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU) sowie von Arthur Lempert, Vorsitzender der Grünen-Fraktion, erreicht, die wir an dieser Stelle im Wortlaut abdrucken.

Dittmer-Scheele schreibt: „Ratsfrau Angelika Dorsch scheint Probleme zu haben. Anders kann ich mir nicht erklären, dass sie im Nachgang zu Sitzungen oder im Zusammenhang mit ihrer GVS-Tätigkeit vermehrt Unwahrheiten erfindet und schriftlich über die Presse verbreitet. Die in ihrem stillen Kämmerlein verfassten, einseitig verteilten Zeilen sind zudem gespickt mit beleidigenden Aussagen. So zuletzt geschehen gegenüber der Rotenburger Kreiszeitung in der Ausgabe vom 17. Dezember. 

Die von ihr erhobenen Behauptungen gegen den Gemeindebrandmeister und gegen mich sind haltlos und entbehren jeder Grundlage. Als langjährige Bürgermeisterin bin ich es ein Stück weit gewohnt, für den ein oder anderen unzufriedenen Menschen als Blitzableiter zu dienen. In Ordnung ist es dennoch nicht. 

Wer aber als Ratsmitglied einen engagierten und verdienten Gemeindebrandmeister – zudem mit frei erfundenen unwahren Behauptungen, noch dazu in der Woche vor Heiligabend – diskreditiert, sollte einmal innehalten und sein Verhalten reflektieren. Schade, ich hätte uns im Rat eine friedvollere Adventszeit mit gegenseitigem fairen und respektvollen Umgang untereinander und mit Ehrenamtlichen gewünscht.“

„Gegenseitiges Aufhetzen von engagierten Scheeßeler Interessengruppen“

Ähnlich empört äußert sich Ratsherr Arthur Lempert im Namen seiner Fraktion: „Frau Dorsch ist der Meinung, dass unser Gemeindebrandmeister nicht in der Lage ist, eine eigene Sichtweise und Meinung zu haben. Frau Dorsch erklärte in dem Artikel: ,Es ist schon sehr beängstigend, wenn das gegenseitige Aufhetzen von engagierten Scheeßeler Interessengruppen – wie es von der Bürgermeisterin seit Jahren praktiziert wird – schon so bittere Früchte trägt, dass der Gemeindebrandmeister sich nicht einmal mehr traut, Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für seine freiwilligen Feuerwehrleute anzunehmen‘. 

Als Fraktionsvorsitzender habe ich Herrn Apel immer als sehr kompetent, in der Sache fokussiert, zielgerichtet und selbstbewusst erlebt. Herr Apel hat sich im Gespräch mit mir auch nicht gegen seine Kollegen positioniert oder unstrukturiert geäußert. Das Gegenteil ist der Fall gewesen. Das Problem liegt eher darin begründet, dass weder Frau Dorsch, noch ein anderes Mitglied ihrer Partei das Gespräch mit dem Gemeindekommando gesucht hat. Traurig ist, das die SPD – wieder einmal weit über das normale Maß – eine Scheeßeler Persönlichkeit angreift, sie beschädigt und ihr dabei anscheinend jedes Mittel recht ist. 

Ich bin mir sehr sicher, dass sich seine Kollegen innerhalb der Feuerwehren und weit darüber hinaus bewusst sind, welch gute Arbeit der Gemeindebrandmeister leistet und wie engagiert er sich für sie einsetzt. Meine Fraktion lehnt diese Herabwürdigung eines angesehenen und engagierten Mitgliedes der Feuerwehr ab.“ 

lw

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