Einweihung: Nach 60 Jahren ist aus dem Grandplatz der Rot-Weißen ein Rasenplatz geworden

Impulse für die Jugendarbeit

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Der Vereinsvorstand und Offizielle mit der neuen Sponsorentafel.

Scheeßel - Von Hannes Ujen. Glückliche Gesichter wohin man auch schaute, und das aus gutem Grund: Schließlich galt es am Donnerstagabend das vom Grandplatz zum Rasenplatz umgewandelte neue Fußballspielfeld des SV Rot-Weiß Scheeßel einzuweihen. „Die unendliche Geschichte geht zu Ende“, stellte dann auch Carsten Tietjen, Vorsitzender des Traditionsvereins, in seiner Begrüßungsansprache während der Einweihungsfeier fest.

Vor knapp 60 Jahren sei die Sportanlage Waidmannsruh am Helvesieker Weg in Scheeßel eingeweiht worden, blickte Tietjen zurück. „Die Anlage war damals überregional das Aushängeschild in Sachen Sport, auf dem Grandplatz fanden viele Spitzenspiele mit etlichen Spitzenmannschaften statt.“ In den 90er Jahren sei der Ascheplatz jedoch nicht mehr zeitgemäß gewesen, „unser einziger Rasenplatz litt unter den zahlreichen Spielen und Trainingseinheiten“, so Tietjen weiter. Die ehemaligen Vorstände hätten immer wieder versucht, zu einer Lösung zu kommen. Aber es sollte schließlich bis zum Jahr 2012 dauern, als die Rot-Weißen bei der Gemeinde den Antrag zur Umwandlung stellten, der dann im Juni 2013 genehmigt worden war.

Voll des Lobes äußerte sich Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele: „Ihr habt eine tolle Arbeit gemacht. Ich freue mich, dass hier jetzt Jugendarbeit stattfinden kann.“ Die Gemeinde hatte sich an dem Projekt mit einem Zuschussbetrag in Höhe von 65000 Euro am beteiligt. Weitere Förderungen erfolgten durch den Landkreis und den Landessportbund über jeweils 32000 Euro.

Auch die beiden Fraktionsvorsitzenden im Scheeßeler Gemeinderat, Reinhard Frick (CDU) und Johannes Hillebrand (SPD), drückten in ihren Ansprachen ihre Freude und Anerkennung zum gelungenen Umbau vom Aschen- zum Rasenplatz aus. „Ich beglückwünsche Sie zu ihrer hervorragenden Jugendarbeit“, wandte sich der DFB-Schatzmeister und heimische Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel (CDU) an die Fußballer. Der neue Platz, da ist er sich sicher, gebe dazu weitere wichtige Impulse. Schon beim ersten Spatenstich am 11. Januar zeigten die Kicker, wie engagiert sie die Platzumwandlung angehen. In Zusammenarbeit mit den Fachfirmen Beco, Behrens & Behrens, Berger, Grewe und Viets sei eine hervorragende Sportanlage geschaffen worden, die ihre Tests bei Trainingsspielen der jungen Fußballer bestand, berichtete Jugendleiter Torsten Lüdemann. „Wir können hier jetzt ohne Probleme mit drei bis vier Jugendmannschaften erfolgreich trainieren.

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