Mit einer Tankstelle ging‘s los

Rotenburger Wirtschaftsforum zu Gast im Autohaus Holst

Auch das dem Autohaus angegliederte Reifen-Hotel stand für die RWF-Mitglieder auf dem Besichtigungsprogramm.

Scheeßel - Regelmäßig besucht das Rotenburger Wirtschaftsforum (RWF) in seiner Kommunikationstreff-Reihe Unternehmen im Südkreis. Jetzt war das Autohaus Holst in Scheeßel Gastgeber. Die Mitglieder des Wirtschaftsforums ließen sich von den Geschäftsführern Heide Holst und Torsten Meyer während eines Rundgangs die Struktur und die Historie des Familienunternehmens erklären.

Letztere beginnt im Jahr 1963. Seinerzeit legten Helmut und Anita Holst den Grundstein am Vareler Weg, zunächst mit einer Werkstatt und einer Tankstelle. Nur vier Jahre später wurden im zweiten Bauabschnitt neben einem Tankstellenshop auch eine Pflegehalle, der Ausstellungsraum und eine Waschhalle errichtet. 1971 folgten die Werkstatt mit Lackiererei und neue Räume für das Personal.

Im Herbst 1986 trat dann Tochter Heide Holst dem Unternehmen bei, nachdem sie vorher ihren Kfz-Betriebswirt gemacht und zusätzlich Autohaus-Erfahrung im Süden der Republik gesammelt hatte. Unter ihrer Regie wurde 1991 auch eine neue Ausstellungshalle gebaut, wie Kunden sie heute noch kennen.

Die, erklärte Heide Holst, kämen längst nicht nur aus Scheeßel, sondern auch aus Rotenburg, Schneverdingen und Brockel. „Vielleicht liegt es daran, dass damals mein Vater mit einem Nebenjob als Busfahrer seine Ausbildung finanziert hat.“ So sei er viel herum gekommen, das Projekt in Scheeßel wurde bekannt, und die Menschen versprachen vorbeizuschauen.

Neben der Rolle als Full-Service-Anbieter in Sachen Kfz verstehe man sich zusätzlich auch als Ausbildungsbetrieb, betonte Torsten Meyer. „Alleine zum jährlichen Zukunftstag kommen stets zehn bis 15 Schüler vorbei, um die Abläufe im Betrieb kennenzulernen“, so der Geschäftsführer. Dazu würden pro Jahr etwa 30 Plätze an Praktikanten vergeben.

Auch auf die Zufriedenheit des Betriebspersonals werde viel Wert gelegt: Werbe-Kampagnen in denen die Mitarbeiter und deren erlebte Geschichten im Mittelpunkt standen, hätten sogar bei Volkswagen in Wolfsburg große Beachtung gefunden, verkündeten die Gastgeber nicht ohne Stolz. lw

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