Es geht voran

Eichenschulgenossenschaft feiert Richtfest für das Mehrzweckgebäude

Mit Blick durchs offene Dach: Die Gäste bekamen die Möglichkeit, den Neubau zu besichtigen.

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Dass an einer Schule Alkohol angeboten und auch noch konsumiert wird, wird in der Regel nicht häufig beobachtet. Freitagnachmittag jedoch gab es auf dem Eichenschulgelände für die Besucher einen Schnaps – allerdings nur für die Erwachsenen

. Denn das neue Mehrzweckgebäude am Fuhrenkamp ist noch nicht fertig, lediglich das Richtfest stand auf dem Ablaufplan. Und traditionsgemäß darf dabei auch mal einer getrunken werden.

Rund um den Rohbau, in dem später einmal auf 630 Quadratmetern ein Theatersaal sowie weitere Klassen- und Fachräume beherbergt sein werden, dominieren noch Sandberge und Baufahrzeuge das Bild. Doch das hielt die rund 30 Besucher, neben Vertretern der für das Großprojekt verantwortlichen Eichenschulgenossenschaft waren auch Nachbarn, Lehrer Schüler und Geldgeber erschienen, keineswegs davon ab, das Richtfest zu feiern. Dabei richtete Jürgen Lange, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft, das Wort lieber vom sicheren Boden aus an die Gäste, anstatt in luftige Höhen auf das Baugerüst zu klettern.

Bisher, so Lange, habe alles wie am Schnürchen geklappt – der Zeitplan sei nach der Grundsteinlegung im vergangenen August eingehalten worden, „und es gab auch keine unliebsamen Überraschungen“. Sein Dank galt vor allem nicht nur denen, die am Bau beteiligt sind, sondern auch dem Landkreis, der das rund drei Millionen Euro teure Großprojekt mit Mitteln aus der Schulbaukasse anteilig mitfinanziert. „Nun wünsche ich mir, dass so unkompliziert weitergeht und wir den Schülern in ein paar Monaten das Gebäude übergeben können.“ Tatsächlich, erklärte der Vorsitzende, sei mit einem Einzug irgendwann im ersten Quartal kommenden Jahres zu rechnen, spätestens aber zum nächsten Theaterfrühling.

Dann wird auch der in die Jahre gekommene Internatssaal am Helvesieker Weg ausgedient haben. Wie mit dem später verfahren werden soll – Bettina Dudeck, die stellvertretende Genossenschaftsvorsitzende, zuckt mit den Schultern. „Wir wissen es noch nicht.“

Dann wurde es feierlich: Hoch auf dem Neubau prosteten die Handwerker mit einer Flasche Schnaps den Zuschauern zu und wünschten mit dem traditionellen Richt- und Segensspruch den Bauherren mit dem Gebäude viel Glück. Als Zimmermann Reinhard Wichern die Flasche am Geländer zerschellen ließ, sollte es „gesegnet sein ab dieser Stund’“.

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