Edle Tropfen und Musik

Hunderte Gäste lassen beim Lions-Weinfest die Gläser klingen

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Viele Gäste fanden sich auf dem Scheeßeler Meyerhofgelände zum Weinfest der Lions ein.

Scheeßel - Schunkeln zur Musik der New-Orleans-Jazzer „Homefield Stompers“ bei einem Glas Wein oder Winzersekt? Das ließen sich viele Scheeßeler am Sonntag nicht zweimal sagen. Schon am frühen Nachmittag genossen zahlreiche Gäste bei spätsommerlichen Temperaturen das eine oder andere Schlückchen im gemütlichen Budendorf auf dem Meyerhof.

Der Lions Club Scheeßel hatte zum 17. Mal zu seinem Weinfest mit einem von verschiedenen örtlichen Vereinen gestaltetem Rahmenprogramm eingeladen.

Keine „abgehobene Elite“

Die Gastgeber waren bestens gelaunt und zuvorkommend in Küche, an Ständen und im Service unterwegs, um ihr Vereinsmotto „We serve – wir dienen“ zu verdeutlichen. „Wir sehen absichtlich von eigenen Feiern zum Jubiläum ab und möchten unseren Beitrag für das Allgemeinwohl unter anderem mit diesem Weinfest leisten“, erklärte der neue Scheeßeler Lions-Präsident Carsten Prüser, der für ein Jahr das Amt innehat. „Zwei Drittel unserer Beiträge verwenden wir für Projekte ‚rund um unseren Kirchturm’, wie jüngst für eine Bio-AG der Beekeschule, Integrationsarbeit für die Flüchtlingshilfe und Renaturierung der Vareler Heide und das letzte Drittel fließt in überregionale Projekte ein“, so der Scheeßeler Landwirt. Das Weinfest würden die Lions-Mitglieder als „eine Form von Geschenk an die Scheeßeler“ betrachten, um zu zeigen, dass sie sich nicht als „abgehobene Elite“ empfinden, sondern in erster Linie ihre Verbundenheit mit den Bürgern ausdrücken möchten.

Wie schon in den Jahren zuvor, hatten die Organisatoren den Fokus auf Gemütlichkeit gelegt. Die ungezwungene Atmosphäre sprang jedenfalls auf das Publikum über: „Das ist ein tolles Weinfest, außerdem finde ich es schön, wenn mir mal ein Promi ein Glas Wein serviert“, fand auch augenzwinkernd eine Besucherin angesichts des wohlbekannten Personals, wo sich auch ein Sparkassendirektor, Firmenchef oder Chefarzt nicht zu schade waren, die leeren Gläser der Besucher wieder aufzufüllen.

Auch die Kinder kamen auf ihre Kosten, zumal nach Absolvierung der spannenden Sport- und Spiel-Stationen bei voller Stempelkarte ein Bauernhof-Eis vom Melkhus Bassen auf sie wartete.

uj

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