Ein Dorf feiert seine Jüngsten

Westerescher Kinderfeuerwehr „Die Westerlöschis“ geht an den Start

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Die Westerlöschis und ihre Betreuerinnen wollen sich kräftig ins Zeug legen.

Westeresch - Als jüngster Spross der Feuerwehren in der Einheitsgemeinde Scheeßel ging am Samstag die Kinderfeuerwehr „Westerlöschis“ von der Freiwilligen Feuerwehr Westeresch an den Start. Mit den 15 Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren feierten etwa 170 Einheimische und Gäste das Gründungsfest. Spiel, Spaß, richtiger Umgang mit Gefahren im Alltag, Basteln, Verkehrserziehung, Ballspiel, Ausflüge und Besichtigungen sollen in Zukunft alle zwei Wochen zum Programm der angehenden, kleinen Brandschützer gehören, die erwartungsvoll durch die Menschenmenge wuselten.

Die drei Freundinnen Leni Tramm (7), Beatriz Sendel (8) und Sophie Heiden (9) präsentierten stolz ihre neuen T-Shirts und erzählten, dass sie bereits Fackeln gebastelt und beim Laternelaufen, veranstaltet von der Feuerwehr, mitgemacht hätten. „Besonders freuen wir uns darauf, wenn wir im Sommer im Wald campen dürfen“, meinten die frischgebackenen Nachwuchsbrandschützerinnen. Besonders freute sich auch Joanne Gutzeit (8), dass sie von der Warteliste in die Gruppe nachrücken durfte und jetzt mit ihrem zehnjährigen Bruder Etienne (10) alle 14 Tage zum Treffen der Kindergruppe gehen kann.

Ortsbrandmeister Christian Heiden begrüßte die Gäste und bedankte sich für die Unterstützung seitens der Gemeinde Scheeßel und der Feuerwehrkameraden sowie besonders bei den Jugendfeuerwehren Scheeßel und Hetzwege. Ebenso begrüßte er die aus Ottersberg angereiste Kinderfeuerwehr der „Löschotter“, bei denen sich die Westerescher in der Vorbereitungsphase über die Gruppenarbeit informiert hatten und mit denen weitere gemeinsame Aktionen geplant sind. Die Ottersberger waren mit 13 Steppkes aus der 32 Mitglieder umfassenden Kinderfeuerwehr „Die Löschotter“ angereist, umsorgt von den Betreuern Katja Dodenhoff, René Dahms und Timo Küchemann. Sie waren besonders gut durch ihre leuchtendgelben Regenjacken zu erkennen, und die sechsjährige Hanna Krause wies mit strahlenden Augen darauf hin, dass darunter „sogar ein ganzer Feuerwehranzug und ein Kapuzenpulli“ stecken.

„Dieter Apel hat mir den kleinen Schubs zur Gründung einer zweiten Kinderfeuerwehr nach den Scheeßeler ‚Beekehörnchen‘ in der Gemeinde gegeben“, bemerkte Heiden augenzwinkernd mit Blick auf den Gemeindebrandmeister. Die Betreuerin der Westerlöschis, Shirly Börjesson, schloss sich im Namen des gesamten Westerescher Betreuungsteams Heidens Dankesworten an.

Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU) drückte ihren Dank für die Westerescher Initiative ebenfalls in herzlichen Worten und durch die Überreichung von stärkendem heimischen Apfelsaft für die Betreuer „als Vitaminstoß für neue Power“ aus. Die T-Shirts der Westerlöschis wären ebenfalls von der Gemeinde bezahlt worden. Auch Ortsbürgermeister Ernst Behrens (CDU) bedankte sich im Namen des Ortsvereins Westeresch und übergab einen Umschlag mit Startkapital. Zu den Geschenken steuerte der Förderverein der Jugendfeuerwehren in der Gemeinde Scheeßel, vertreten durch Kathrin Hoops und Silvia Erhorn, schicke Käppis bei und Katja Dodenhof überreichte ein Spielebuch von den Ottersberger Löschottern. Gemeindebrandmeister Dieter Apel bestätigte schmunzelnd: „Ja, ich habe Christian den Ball zugespielt, und die Gründung der Kindergruppe war wirklich nicht so einfach. Wege und Vorschriften einschließlich einer Satzungsänderung der Gemeinde mussten eingehalten werden, aber letztendlich hat alles geklappt, und jetzt wünsche ich allen Aktiven viel Spaß bei den Westerlöschis.“

Gründungsfeier der Kinderfeuerwehr „Westerlöschis“

 © Hans-Georg Ujen
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Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Jungen freute sich, dass mit den Westerlöschis nunmehr die 16. Kinderfeuerwehr im Landkreis gegründet worden sei: „Hier haben Gemeinde und Feuerwehrführung Weitsicht gezeigt und einen Meilenstein für die Zukunft der Feuerwehren gelegt, zumal sich die Kinderfeuerwehren als starker Unterbau der Jugendfeuerwehren bewiesen haben.“

Ohne, dass man an die Öffentlichkeit herangetreten war, hatte sich die Gründung der neuen Westerescher Kinderfeuerwehr übrigens in Windeseile im Dorf herumgesprochen; die Gruppengrenze von 15 Kindern war so schnell erreicht, dass bereits eine Warteliste angelegt werden musste. Auf dem Außengelände am Feuerwehrhaus sorgten die Teams der Jugendfeuerwehren für Spiel und Spaß bei den Jüngsten. Die Landfrauen servierten Kaffee und Kuchen im Festzelt, wo viele Einheimische und Gäste nette Gespräche in fröhlicher Runde führten.

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