Fuhrenkampeichen bestimmen ersten Stammtisch der SPD/UGS-Gruppe

Im Dialog

Über ortsrelevante Themen diskutieren und dazu ein kühles Blondes – die Scheeßeler SPD suchte das Bürgergespräch und fand es.

Scheeßel – Während bei der Bundes-SPD die Personaldebatte um den Doppelvorsitz voll entfacht ist und die Kandidaten sich in Stellung bringen, ging es bei den Scheeßeler Sozialdemokraten jetzt tatsächlich um inhaltliche Fragen. Knapp 20 Teilnehmer fanden am Dienstagabend den Weg in den Scheeßeler Hof, um auf Einladung der Gemeinderatsfraktion über Themen zu sprechen, die ihnen auf den Nägeln brennen. „SPD-Fraktion im Dialog“ lautete das Motto bei diesem ersten politischen Stammtisch – nur war die Handvoll an „neutralen“ Bürgern gegenüber den Vertretern der SPD/UGS-Gruppe und den Genossen des SPD-Ortsvereins während der Auftaktveranstaltung noch klar in der Minderheit.

Sei es drum. Zu besprechen gab es trotzdem einiges. „Wir wollen heute bewusst ohne eine feste Themenvorgabe in das Treffen gehen, um Euch für Eure Anliegen Raum zu geben, zuzuhören und auch unsere Standpunkte einzubringen“, schwor zu Beginn Gruppensprecher Wolfgang Kirschstein auf die Plauderrunde ein. Dabei gab es am Ende aber nur ein beherrschendes Thema: die aktuelle Diskussion um die Fuhrenkampkreuzung und ihre Eichbäume.

So kam es in den folgenden anderthalb Stunden zu einem recht intensiven Austausch zwischen Siedlungsbewohnern und Politikern. Einerseits machten Erstere ihre Auffassungen, nämlich die Bäume zu erhalten, mehr als deutlich, andererseits legten die Vertreter der SPD/UGS ihre Positionen zum Thema dar. Klar, dass dabei die Rolle der Kommunalpolitiker und deren Haltungen im gegenwärtig aktuellen Diskurs kontrovers diskutiert wurden.

„Insgesamt eine sehr erfreuliche Veranstaltung“, zog Kirschstein tags drauf im Gespräch mit unserer Zeitung Bilanz. „Unsere Stellungnahmen zeichneten sich durch Offenheit, Kritikfähigkeit, aber auch durch klare Positionen zu den Grundlagen ihrer bisherigen Entscheidungen aus.“ Einer Neuauflage dieses vom ihm mitbegründeten Formats stünde seinen Worten nach jedenfalls nichts im Wege. „Und für das nächste Mal wünschen wir uns natürlich ebenso herausfordernde Beiträge.“  lw

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