DFB-Mobil macht in der Grundschule Scheeßel Station

Für noch mehr Spaß am Ball

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Mit jeder Menge Spaß und einer gesunden Portion Ehrgeiz absolvierten die Grundschüler die verschiedenen Spielchen.

Scheeßel - Ein paar Dutzend Bälle, genauso viele Leibchen und zwei coole Typen, die den Spaß am Ball vermitteln – mehr brauchte es nicht, um den Sportunterricht an der Grundschule Scheeßel zum Riesenspaß werden zu lassen.

Der Grund dafür, dass schon beim Betreten der Sporthalle die Brille beschlägt: Julian Bäron und Lennart Huff, beide „FSJler“ und seit dem Sommer im Auftrag des Deutschen Fußball-Bunds unterwegs, haben nach Hetzwege vor zwei Wochen nun auch die Grundschule Scheeßel angesteuert. Die roten T-Shirts, die der DFB den beiden Zevener Fußballern und langjährigen Trainern als Dienstkleidung stellt, haben Signalwirkung: „Wenn wir damit reinkommen, ist es meist ganz still“, weiß der 19-Jährige Huff zu berichten.

Gemeinsam mit seinem Mitstreiter Julian Bäron aus Gyhum besucht der Zevener seit dem Sommer drei bis vier Grundschulen und Vereine, um dort Probetrainings abzuhalten. „Wir brauchten beide nach dem Abi noch Bedenkzeit, wohin die berufliche Reise gehen soll“, so der Kicker bei Ostereistedt/Rhade, wo er seit dem zwölften Lebensjahr auch als Trainer tätig ist. Da sei das Angebot des freiwilligen Sozialen Jahrs gerade recht gekommen: „Die ideale Stelle – unser Leben dreht sich um Fußball!“, meint Huff überzeugt.

Die beiden Trainingseinheiten, die die zwei charismatischen jungen Männer an diesem Vormittag auf Betreiben von Sportlehrerin Ulrike Sievers mit einer dritten und vierten Klasse hinlegen, ist quasi ein Heimspiel für sie. „Cool, mal nicht so weit zu fahren und auch mit den Kids in der unmittelbaren Nachbarschaft in Kontakt zu kommen“, findet Bäron.

Dreiviertel der Nachfragen nach einer Trainingseinheit, immer verbunden mit einer Nachbereitung für die Lehrer mit Tipps und Tricks für die Heranführung an den Sport, kommt noch von Vereinen; dort sei das seit mittlerweile sieben Jahren laufende Projekt einfach schon bekannter.

Die Kinder, die an diesem Vormittag nach einem Aufwärmen („Da sind wir jetzt ja schon fertig!“) neben vielen Spielen auch ein Zirkeltraining und ganz nebenbei Koordination, Mathe beim Zählen, Strategie, Körpergefühl und das Achten auf die Mitspieler vermittelt bekommen, sind begeistert – auch die, die Fußball „eigentlich doof“ finden: „Dafür machen wir auch Spiele ohne Ball“ , sagt ein Mädchen.

Nach 90 bewegten Minuten meint ein Viertklässler: „Ihr seid cool!“ Auch Huff ist zufrieden: „Die sind gut mitgegangen!“

hey

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