Detlev Kaldinski

Eine neue Lösung für den Platz?

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Detlev Kaldinski

Scheeßel - Es ist ein Projekt, an dem sich die Geister scheiden – und das nicht nur im Scheeßeler Gemeinderat: Bei der vorgesehenen Umgestaltung des Untervogtplatzes hat auch schon so mancher Bürger seine Bedenken zum Ausdruck gebracht, was die Schaffung eines neuen Kommunikationsplatzes betrifft. Ein Verfechter der ersten Stunde ist Detlev Kaldinski. Basierend auf dem Status quo der Planungen hat sich der SPD-Ratsherr noch einmal Gedanken über die Ausgestaltung und die Lage des Platzes gemacht, die er in einer Mitteilung an die Rotenburger Kreiszeitung kundtut. „Ich glaube, dass ein Teil des derzeitigen Widerstands mit der noch offenen Gestaltung des Areals zusammenhängt“, mutmaßt Kaldinski. „Wenn es hier eine gute und nachvollziehbare Lösung gibt, wird das auch von den Bürgern akzeptiert.“

Nach reiflicher Überlegung habe sich ihm die Frage gestellt, ob es von Vorteil sei, den Kommunikationsplatz direkt an der Ecke zu zwei Straßen zu platzieren – eine davon immerhin eine vielbefahrene Landesstraße. „Das kann für Kinder sehr gefährlich werden“, ist er überzeugt. Außerdem sei der Lärmpegel dort am höchsten. „Besser wäre es, den Platz in die rechte Ecke zwischen dem Grundstück Kogge und dem Gasthof Götze an den Fußweg zur Kirche zu legen.“ Das hätte aus seiner Sicht auch den Vorteil, dass man die Hauswand quasi als Schutz im Rücken habe für Radfahrer auf den Fernradwegen ein idealer Pausenplatz zur Verfügung stünde.

Fand in den politischen Beratungen bislang eine moderne Hocker-Variante Anklang, stellt Kaldinski diese nun in Frage: „Wie man an dem Wasserspiel gegenüber sieht, sind nicht nur die Sitzgelegenheiten das Wichtigste für einen Kommunikationsplatz, sondern auch die Möglichkeit, sich hier zu beschäftigen.“ Daher favorisiere er normale Sitzgelegenheiten bestehend aus Bänken und Tischen. „Diese Lösung, selbst mit zwei Tischen und Bänken, dürfte im Übrigen auch kostengünstiger sein, als das vom Architekturbüro bisher gezeigte“, so der Ratsherr. Auf die Zahl der Parkplätze, prognostiziert er, dürfte das keine oder gar eine positive Auswirkung haben.

Inwieweit die CDU-Fraktion der von Kaldinski vorgestellten Lösungsmöglichkeit folgen kann, wird die nächste Sitzung des Kernortausschusses zeigen. „Innerhalb der Fraktionen von SPD, Grünen und Gruppe 57 habe ich bereits Zustimmung hierfür erhalten“, teilt der Sozialdemokrat mit.

lw

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