Delegationen der Partnerstädte Tukums und Teterow zu Gast in Scheeßel

Besuche der Solidarität

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Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (Mitte) begrüßt die Delegationen aus Tukums und Teterow in Scheeßel.

Scheeßel - Wenn es was zu feiern gibt, lädt man sich gern gute Freunde ein. Und gute Freunde hat die Gemeinde Scheeßel in ihren Partnerstädten Tukums (Lettland) und Teterow (Mecklenburg-Vorpommern) – deren Bürgermeister, Eriks Lukmans und Reinhard Dettmann, sowie Vertreter beider Stadträte nutzten das Internationale Beeke-Festival, um der Partnergemeinde im Landkreis Rotenburg einen Besuch abzustatten.

Die zahlreichen und herzlichen persönlichen Kontakte zeigen, dass die Verbindungen zwischen den drei Kommunen mittlerweile weit über das „rein Offizielle“ hinausgehen – sehr zur Freude von Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele sowie den Vertretern von Rat und Verwaltung.

Dittmer-Scheele nutzte die Gelegenheit, den für einen Tag angereisten Stadtspitzen aus Teterow die neuesten Entwicklungen seit dem vergangenen Besuch persönlich zu zeigen – so etwa den Rathauspark mit dem Geschichtspfad, das Wasserspiel und den Beeke-Kreisel. Besonderes erfreut zeigte sich die Delegation über den nach ihrer Heimatstadt benannten Teterower Weg im Scheeßeler Baugebiet Vor dem Varel, das auch zum Besuchsprogramm gehörte.

Für die Delegation aus Tukums, die für ein verlängertes Wochenende im Beeke-Ort weilten, hatten die Ratsmitglieder Renate Bassen (CDU), Detlef Steppat (SPD) und Horst Raatz (Grüne) gemeinsam mit den Verantwortlichen aus dem Scheeßeler Rathaus ein abwechslungsreiches Programm gestaltet, darunter ein Besuch des Hamburger und Scheeßeler Rathauses, der Beeke-Schule mit der Krippe, der Eichenschule, des Windparks in Bartelsdorf sowie einer Scheeßeler Firma. Und auch beim Tukumser Weg im Baugebiet wurde ein Stop eingelegt – für ein gemeinsames Erinnerungsfoto. Bürgermeisterin Dittmer-Scheele dankte den Gästen mit den Worten: „Dieser Besuch ist mehr als eine nette Geste und zeigt, wie wichtig man sich geworden ist.“

Mit Tukums, etwa 60 Kilometer von der lettischen Hauptstadt Riga entfernt, und Teterow bestehen seit Anfang der neunziger Jahre Kontakte. „In der damaligen Umbruchzeit des Ostblocks wollte man in Scheeßel auf kommunaler Ebene aktive Hilfe leisten, die großen politischen Veränderungen der Städte begleiten“, blickt Dittmer-Scheele zurück. In den Aufbaujahren hätten seinerzeit Erfahrungsaustausche auf verschiedenen Ebenen stattgefunden.

„Beide Städte haben inzwischen längst erfolgreiche Wege eingeschlagen und sich sehr gut entwickelt“, konstatiert die Verwaltungschefin.

lw

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