Radweg zwischen Rotenburg und Scheeßel wird erneuert

Bundesstraße 75 für drei Wochen gesperrt

Baustellenschild
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Wer ab dem 18. Oktober zwischen Rotenburg und Scheeßel unterwegs ist, muss sich eine alternative Route zur Bundesstraße 75 suchen. Die Strecke wird komplett gesperrt - ähnlich wie zuletzt in Sottrum.

Der Radweg zwischen Rotenburg und Scheeßel wird erneuert - und währenddessen die Fahrbahn komplett gesperrt.

Rotenburg – Autofahrer müssen sich in den kommenden Wochen im Großraum Rotenburg auf weitere Beeinträchtigungen einstellen. Die Bundesstraße 75 zwischen der Kreisstadt und Scheeßel wird ab dem 18. Oktober für drei Wochen komplett für den Auto- und Lkw-Verkehr gesperrt. Der Grund: Der parallel zur Straße verlaufende Radweg wird erneuert.

„Die Fahrbahnbreite reicht als Sicherheitsraum nicht aus“, erläutert Tim Lührsen, Fachbereichsleiter in der zuständigen Verdener Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die für viele sicherlich überraschend kurzfristig angekündigte Sperrung. Die Sicherheit der Menschen auf der Baustelle sei ein hohes Gut, zudem seien die Richtlinien zur Arbeitssicherheit noch einmal verschärft worden. Und so müssten, auch wenn es bei den Arbeiten nur um den Radweg gehe, eben auch die beiden Fahrspuren gesperrt werden. Der Radweg sei durch Wurzelaufbrüche und andere Schäden an vielen Stellen kaum noch befahrbar. Es werde ein komplett neuer Belag aufgebracht. Die Gesamtbaukosten dieser Baumaßnahme belaufen sich den Angaben nach auf 295 000 Euro. Der Abschluss der Sanierung ist für den 5. November vorgesehen.

Umleitungen über die Dörfer

Der Baubereich beginne aus Rotenburg kommend an der Anschlussstelle Rotenburg-Ost in Richtung Scheeßel und ende an der Ortseinfahrt Scheeßel. Die Umleitungsstrecke in Fahrtrichtung Scheeßel führe über die B 71 Richtung Rotenburg, weiter über die K211 (Harburger Straße) durch Wohlsdorf bis nach Bartelsdorf (Lange Straße) und von hier aus weiter über die K 211 (Veseder Straße) in Richtung Westervesede zur L131 (Osterende). In Westervesede abbiegend führe die Umleitung über die L131 (Mitteldorf) in Richtung Scheeßel bis zur B 75.

Für die Fahrtrichtung Rotenburg beginne die Umleitung an der Einmündung der L131 (Zevener Straße) zur B 75 (Große Straße) und verlaufe über die L 131 in Richtung Hetzwege. Ab Hetzwege führe sie auf die K 219 (Mühlenende) abbiegend über Westerholz bis zur B 75 (Anschlussstelle Rotenburg-Ost).

Radfahrer, Schulbusse und Einsatzfahrzeuge kommen durch

Für Radfahrer und Fußgänger bleibt der 3,3 Kilometer lange Baustellenbereich nach Angaben der Behörde aber passierbar – bei entsprechender Vorsicht. Auch Anwohner, Rettungsfahrzeuge und Schulbusse könnten die Strecke weiter benutzen. Dass die Bauzeit zumindest in den ersten zwei Wochen in den Herbstferien liege, sei bewusst so gewählt, so Lührsen. Rund 11 000 Fahrzeuge werden in normalen Zeiten auf der Strecke täglich bewegt, ein Großteil aber im Berufsverkehr. Für die Umleitungsstrecken erhoffe man sich in den Ferien eine gewisse Entlastung.

Dass die Vollsperrung der Bundesstraße 75 in eine Zeit falle, in der auch die Bundesstraße 440 am anderen Ende Rotenburgs voll gesperrt ist, lasse sich nicht verhindern, heißt es aus Verden. Lührsen: „Baustellen bedeuten immer Einschränkungen, sie können aber auch nicht vermieden werden.“ Es gäbe „eine Reihe von Zwängen“. Man sei bestrebt, die Probleme so gering wie möglich zu halten. Ein größeres Verkehrschaos erwartet die Straßenbaubehörde in der Bauzeit nicht.

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