Mitglieder des GVS Scheeßel trafen sich zur ldeenfindung der IHK-Veranstaltung

Brainstorming zur Aktion „Heimat shoppen“

Lebhafte Diskussionen prägten das GVS-Treffen im Forum der Sparkasse Scheeßel. J Foto: Hannes Ujen

Scheeßel - Von Hannes Ujen. Was 2014 mit dem ersten Aktionstag „Heimat shoppen“ auf Initiative der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein begann, erreicht jetzt auch Scheeßel. Deshalb hatte Angelika Dorsch, Vorsitzende des Gewerbe- und Verkehrsvereins Scheeßel (GVS) für Donnerstagabend in das Forum der Sparkasse Scheeßel eingeladen. In der Filiale begrüßte Marketingbeauftragter und Verwalter der Sparkassenstiftung Rainer Bassen rund 25 Gäste des GVS.

Die Sparkasse Scheeßel unterstütze die Aktion Heimat shoppen. „Vor Ort einkaufen stärkt den Handel und damit die gesamte Region“, hatte Dorsch als Motto der neuen Veranstaltung in ihre Einladung geschrieben. Am 8. und 9. September soll das neue Format mit zwei Aktionstagen beginnen. Darüber wolle Dorsch informieren und erste Ideen sammeln, wie man diese Aktion „mit Leben erfüllen“ könne. Ziel sei es, die wichtige Bedeutung des örtlichen Einzelhandels und anderer lokaler Unternehmen, wie Dienstleister und Gastronomen herauszustellen, denn sie würden mehr als nur die reine Versorgung der Bevölkerung mit Gütern und Dienstleistungen erbringen.

Dazu gehören auch die Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, die Belebung der örtlichen Wirtschaft sowie die ehrenamtliche oder finanzielle Unterstützung von Schulen, Vereinen, Veranstaltungen und Initiativen. In der lebhaften Diskussion einer Art „Brainstorming“ entwickelte sich schließlich nach zögerndem Anlauf eine besondere Dynamik mit unterschiedlichen, teils kontroversen Meinungen, Standpunkten und Ideen, wie, mit welchen Mitteln und ob man überhaupt die Aktion in der Gemeinde Scheeßel gestalten könne und wolle.

Abgrenzung zu anderen Shopping-Events

Einig waren sich alle Beteiligten, dass eine eindeutige Abgrenzung zum bestehenden Summer-Midnight- und Halloween-Shopping sowie zum Scheeßel-Tag erfolgen müsse und die Aktion nicht nur auf die zwei Tage am zweiten September-Wochenende beschränkt sein dürfte, sondern nachhaltig auf Initiative jedes Einzelnen von längerem Bestand sein müsse. „Jeder Euro, der innerhalb der Gemeindegrenzen ausgegeben wird, nutzt der Heimat und letztendlich auch den Bürgern“, machte Dorsch aufmerksam, „denn Einzelhändler und Gastronomen zahlen Gewerbesteuer und das ist die wichtigste Einnahmequelle der Kommune.“ Die Ideenfindung zur Ausgestaltung des „denglischen“ Heimat shoppen, das im Englischen etwas treffender als „Buy local – Kaufe zuhause“ bezeichnet wird, reichte von Gewinnspielen über T-Shirts bis Einkaufstaschen. Auch anwesende Vereinsmitglieder boten ihre Unterstützung durch entsprechende Begleitaktionen an. Als es aber zur Frage der Finanzierung kam und was jeder bereit sei zu zahlen, geriet die Diskussion ins Stocken. „Wir machen weiter beim nächsten regulären Stammtisch des GVS am Montag, 7. August, in der Gaststätte Stahmleder“, verkündete Angelika Dorsch abschließend.

Weitere Infos zum „Heimat shoppen“ gibt es online.

www.heimat-shoppen.de

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