Boscheler Schützen gehen in die Offensive

Den Nachwuchs im Visier

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Tina Ehlermann demonstrierte eine Kostprobe ihres Könnens.

Wittkopsbostel - Der demografische Wandel macht auch vor den Schützenvereinen nicht Halt. An jungen Mitgliedern mangelt es oft. Zudem leidet der Schießsport unter einem Imageproblem. Dass Schützen nicht den besten Ruf genießen, weiß auch Jürgen Witt – und das zu unrecht, findet der Vorsitzende der Grünröcke aus Wittkopsbostel. „Nur bloßes Rumschießen – das ist es absolut nicht!“, betont er. Vielmehr betreibe man einen echten Sport, ein Hobby, das gepflegt werden müsse. „Je früher man damit anfängt, desto mehr Spaß macht es“, hat Witt beobachtet.

Darum setzen die Boscheler auch ganz gezielt darauf, Jugendliche und Kinder an den Schießsport heranzuführen. Erst kürzlich trainierten wieder rund 30 Nachwuchsschützen im Schießstand, die Jüngsten konnten sich im Lichtpunktschießen ausprobieren.

Besondere Aufmerksamkeit galt allerdings Tina Ehlermann und Nadine Wahlers. Die beiden erfolgsverwöhnten Sportschützinnen aus Bartelsdorf berichteten von ihrem eigenen sportlichen Werdegang, vom harten Training und davon, wie viel Spaß sie an ihrem Hobby hätten. Und auch Ehlermann ist der Ansicht: „Der schlechte Ruf des Schießsports ist völlig unbegründet.“ Ihren Worten nach würde das regelmäßige Sportschießen das Zusammenspiel von Körper und Geist „auf einzigartige Weise“trainieren. Sportliche Kondition und Konzentration seien gefordert, Präzision und Geschicklichkeit gefragt. „Es fördert die Teamfähigkeit und verlangt ein hohes Verantwortungsbewusstsein“, ergänzte Nadine Wahlers.

Schützenvereinsschef Jürgen Witt ergänzte: „Genau das brauchen wir und setzen bei uns auf unsere jungen Leute.“

hr

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