Bilanz: Feuerwehrleute 2368 Stunden im Einsatz / Schwerpunkte im Wandel

Hilfeleistung und häufige Fehlalarme

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Feuerwehr-Versammlung im Scheeßeler Hof: Die beförderten Funktionsträger und die Geehrten mit den Gästen.

Scheeßel - Zahlreiche Fehlalarme hat die Freiwillige Feuerwehr Scheeßel im vergangenen Jahr gezählt. Überwiegend seien diese Einsätze durch schlecht gewartete oder defekte Brandmeldeanlagen verursacht worden, bemängelten die Brandbekämpfer auf ihrer Mitgliederversammlung den Zustand der Geräte.

Ortsbrandmeister Kai Volckmer ist überzeugt: Durch fehl ausgelöste Rauchmelder in privaten Wohnungen werde sich die Situation sogar noch verschärfen. Seinen Worten nach beschränke sich das Einsatzgeschehen für die Brandschützer dabei längst nicht nur auf das Löschen von Bränden. „Ein großer Teil fällt für die technische Hilfeleistung an“, so der Feuerwehr-Chef. Diesen würden jedoch nicht allein Verkehrsunfälle ausmachen, „denn je moderner die Fahrzeugtechnik wird, desto weniger müssen wir zu Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen ausrücken“.

Vielmehr liege der Schwerpunkt heutzutage darin, den Rettungsdienst beim Tragen schwergewichtiger Menschen zu unterstützen, für den medizinischen Notfall Türen zu öffnen oder schlichtweg den Verkehrsraum von Bäumen nach einem Sturm frei zu räumen.

29 Mal rückten die insgesamt 85 Aktiven so zur technischen Hilfeleistung aus – und bewältigten 60 Brandeinsätze. „Insgesamt hatten wir im vergangenen Jahr 89 Einsätze, die zusammengerechnet eine Dienstzeit über 2368 Stunden ergaben“, so der Ortsbrandmeister. Das Durchschnittsalter der Kameraden betrage 37,9 Jahre. Die Jugendwehr, zählte Volckmer weiter auf, habe zurzeit 26 Mitglieder. Weitere 38 Brandschützer seien Ehrenmitglieder, zu denen sich nun auch die Hauptlöschmeister Friedrich Wilhelm Lohmann, Helmut Dittmer, Hans-Jürgen Krause und den Oberbrandmeister Reinhard Huthmann ebenfalls hinzuzählen können.

Über Beförderungen und somit neue Dienstgrade dürfen sich Inken Steinken, Christian Bruns und Torben Friedrich (Feuerwehrmann/frau) freuen, ebenso wie Rabea Hermann, Denis Hermann und Denis Ernst (Oberfeuerwehrmann/frau) sowie Daniel Hasenbank, René Schulze, Felix Widmann und Alexander Trau (Hauptfeuerwehrmann/frau) und Christian Heinrich (1. Hauptfeuerwehrmann). Zum Hauptlöschmeister wurde ferner Thomas Opitz durch den Gemeindebrandmeister befördert. Eine Ehrung für ihre 25-jährige Zugehörigkeit erhielt Tina Masuch – sie wurde mit dem Niedersächsisches Ehrenzeichen ausgezeichnet.

Wie weiterhin bekannt wurde, sei die Jeersdorfer Ortswehr Austräger der diesjährigen Gemeindefeuerwehr-Leistungsnachweise.

Grußworte überbrachten Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele aus Rat und Verwaltung sowie Gemeindebrandmeister Dieter Apel für die Kreisfeuerwehr.

lw

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