Besucherstrom beim Tag der offenen Tür der Tagespflege reißt kaum ab

Gucken und konkrete Fragen

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Rege Besucherströme bereits weit vor dem offiziellen Start: Die Tagespflegeeinrichtung kommt nicht nur bei den regulären Gästen gut an.

Scheeßel - Offizielle Öffnung ab 11 Uhr, die ersten Interessenten kamen schon ab 9.30 Uhr – der Tag der offenen Tür der jüngst in den Betrieb gegangenen Tagespflegestation der Diakonie-Sozialstation an der Friedrichstraße hätte nicht besser laufen können. „Mit so großem und auch frühem Interesse hätten wir gar nicht gerechnet“, freut sich Kerstin Klee vom Betreuer-Team.

Dabei habe sich die Anzahl derer, die aus Neugier einfach mal den Kopf in die Tür gesteckt und eigenständig eine Besuchstour durch die Räumlichkeiten unternommen hätten, die Waage gehalten mit denjenigen, die sich eine Führung durch den Aufenthaltsraum mit dem Herzstück, der großen Küchenzeile, oder den noch im Werden begriffenen Garten geben ließen.

Das Interesse, so hätten die Nachfragen ergeben, ist breit gestreut: „Einige haben nach dem Tagesablauf gefragt oder sich für die ausgelegten Spiele für Senioren interessiert. Andere hatten konkrete Fragen zur Pflegestufe, der Finanzierung oder der Abholung“, erzählt Klee, während Geschäftsführerin Marianne Kuhn einigen Besuchern das System der Schließfächer erklärt. Besonders gefreut habe man sich über die vielen jungen Menschen, die den Weg hierher gefunden hatten: „Da hat das zeitgleiche Kulturfest mit dem Flohmarkt sicherlich etwas dazu beigetragen,“ mutmaßt Klee.

Während viele der Besucher sich gern mit frischen Waffeln oder Kuchen stärkten, tauschten andere ihre Eindrücke und Gedanken aus; erzählten vom Nachbarn, der sich hier sehr wohl fühle oder staunten, dass die beiden Betten, die im Rückzugsraum zum Mittagsschläfchen einladen, unter den Kuscheldecken mit High-Tech-Höhenverstellung ausgestattet sind. Wohlige Gefühle soll auch der vor einigen Tagen gelieferte elektrische Ofen liefern, den Marianne Kuhn stolz vorführt. „Offenes Feuer ist hier ja tabu; so sorgt die Elektrik für Wärme und Geborgenheit während der Mittagspause in der Ruhe-Ecke“, so ihr Plan.

Informationsstände über Hausnotrufsysteme, eine Malecke für die Jüngsten und die Möglichkeit, sich mit einer Aromatherapie-Handmassage verwöhnen zu lassen, rundeten das Spektrum ab.

hey

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