Nun ist es beschlossene Sache

Rat verabschiedet Haushalt 2019

Angelika Dorsch, SPD

Scheeßel - The same procedure as every year – das gleiche Vorgehen wie jedes Jahr: In ihrer Funktion als Vorsitzende des Finanzausschusses blieb es Angelika Dorsch (SPD) vorbehalten, eine Rede zum Haushalt des kommenden Jahres zu halten. Der ausgeglichene Etat, und auch das war ebenfalls keine Überraschung, wurde am Donnerstagabend von den Mitgliedern des Scheeßeler Gemeinderates einstimmig beschlossen.

„Dass trotz hervorragender Finanzen immer noch so viel schlechte Stimmung herrschen musste, erklärt sich mir nicht“, ergriff Dorsch mit Blick auf die erfolgten Haushaltsberatungen in den Fachausschüssen das Wort. „Tatsache ist, dass wir trotz solcher Merkwürdigkeiten ein Investitionsvolumen von 8,3 Millionen Euro ausgeben wollen.“ Weitere drei Millionen Euro seien für das darauffolgende Jahr bereits fest verankert.

Investitionsschwerpunkte, so die SPD-Frau, würden unter anderem in das Westerveseder Dorfgemeinschaftshaus (577 000 Euro), in neue Feuerwehrhäuser auf den Dörfern (730 000 Euro) und in den Grunderwerb zur Erschließung neuer Baugebiete (1,2 Millionen Euro) gesetzt. Daneben werde aber auch in die Schulbauten wieder kräftig investiert und mit der Rathaussanierung, für die rund 1,6 Millionen Euro anfallen, stünde die letzte Maßnahme im Rahmen der Ortskernverschönerung an. „Ob für diese Investitionen wirklich eine Kreditaufnahme über die im Plan stehenden vier Millionen Euro wirken würde, wird sich zeigen.“

Überzeugt sei sie, dass durch Fördermittel und Zuschüsse vom Kreis, Land und Bund, die zu all den geplanten Projekten gegenwärtig noch gar nicht hätten einkalkuliert werden können, einiges abmildern würden. „Unser oberstes Ziel sollte es weiterhin sein, die Lebensqualität für alle in der Gemeinde zu steigern und nicht einzelne Eitelkeiten zu befriedigen“, schloss sie ihren Vortrag und bat für das Zahlenwerk um Zustimmung.

CDU-Ratsherr Manfred Lieder merkte an, dass der Plan während den Beratungen dieses Mal tatsächlich nur unwesentlich verändert worden sei. „Aber auch weitere Investitionen sind eingestellt worden, zum Beispiel die Verdoppelung des Ansatzes bei der Straßenbeleuchtung für LED-Technik.“ Was ihm ebenfalls positiv aufgefallen sei: „In den Fachausschüssen wurde der Haushalt immer einstimmig an den Rat empfohlen.“

Am Ende galt der Dank aller Ratsmitglieder den Mitarbeitern der Verwaltung, und Kämmerin Doreen Rönckendorf im Speziellen, die den Planentwurf vorbereitet hatten. 

lw

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